Tipps für dein erfolgreiches LinkedIn-Profil

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Die digitale Visitenkarte als eigenes Aushängeschild für Werdegang und Fähigkeiten in Business-Netzwerken wird zunehmend wichtiger. Wie du dein LinkedIn-Profil noch erfolgreicher gestalten kannst, verraten wir dir in diesem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen.

Visual zum LinkedIn-Profil

Mit unserer Career-to-go-Reihe beleuchten wir verschiedene Karrierethemen für dich und geben hilfreiche Tipps für den Alltag in kompakter Form – quasi für unterwegs!  Im heutigen Beitrag erfährst du, wie dein persönliches LinkedIn-Profil noch erfolgreicher wird. Eher auf Xing unterwegs? Dann geht’s hier zum passenden Blogbeitrag.

Profil- und Titelbild bei LinkedIn  

Bei LinkedIn hast du die Möglichkeit, zwei Fotos hochzuladen: Wichtig ist ein aktuelles und hochauflösendes Foto. Es muss nicht zwingend ein Foto vom Fotografen sein. Denkbar ist auch ein Bild, das Bezug auf deinen aktuellen Arbeitgeber oder ein Produkt nimmt. Achte aber darauf,  dass es seriös wirkt und du gut darauf zu erkennen bist.

Mit dem Hintergrundfoto gibst du deinem Profil eine zusätzliche, persönliche Note. Achte auf die empfohlene Dateigröße: Das Foto kann in den Formaten GIF, PNG oder JPG mit einer maximalen Größe von 4 MB angelegt werden und sollte auch hier sehr hochauflösend sein.

Angaben zu Position, Unternehmen und Ausbildung

Im eigenen Profil lassen sich verschiedene Angaben zur Person und zum Werdegang machen. Nenne deinen Klarnamen, nur so kannst du von anderen User gefunden werden.  Für den Profil-Slogan gibt es zwei Möglichkeiten: Du kannst beispielsweise eine kurze Tätigkeitsbeschreibung eingeben, so dass der Recruiter auf den ersten Blick erkennt, was deine Hauptaufgabe ist. Alternativ kannst du deinen Stellentitel angeben und stellst so sicher, dass du leichter von Recruitern gefunden wirst. Hierfür stehen dir insgesamt 120 Zeichen zur Verfügung. Wenn du aktiv auf der Suche nach einem neuen Job bist, dann ist die zweite Möglichkeit die richtige Wahl. Unser Tipp: Achte auf einen geläufigen Titel und keine internen Bezeichnungen. Im Zweifel einfach mal googeln, welche Jobbezeichnung deiner Tätigkeit am meisten geläufig ist.

Als nächsten Schritt kannst du im LinkedIn-Profil deine aktuelle Position, das Unternehmen und deine Ausbildung pflegen. Diese Angaben sind nicht verpflichtend und füllen sich automatisch, wenn du deine Karriereschritte angegeben hast. Als Standort nennst du deinen Arbeitsort. In der Zusammenfassung gibst du eine kurze, aber präzise Beschreibung über deine Aufgaben, dein Unternehmen und was du bietest bzw. suchst. Das sind wichtige Informationen für den Recruiter. Die Zusammenfassung steht nämlich ganz oben im Profil und wird mit als Erstes gelesen.

Auch für deine Kontaktdaten ist hier der richtige Platz. Für diese stehen dir maximal 2.000 Zeichen zur Verfügung. Je nach dem, welche Daten du öffentlich machen willst, freuen sich Recruiter insbesondere über private Kontaktdaten, z.B. die private E-Mail-Adresse. Wenn du diese nicht angeben möchtest, stelle sicher, dass du bei neu eingehenden LinkedIn-Nachrichten benachrichtigt wirst.

Berufserfahrung

In diesem Bereich sollten alle relevanten Stationen deines bisherigen Berufslebens aufgezeigt werden. Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, einen geläufigen Job-Titel zu nutzen. Im Feld „Unternehmen“ gibt LinkedIn dir bereits Vorschläge, diese solltest du nutzen und das konkrete Unternehmen auswählen. Wichtig ist natürlich auch die Angabe der jeweiligen Arbeitszeiträume. Unter „Beschreibung“ kannst du jede Station deines Berufslebens noch einmal gesondert beschreiben. Du kannst dieses Feld nutzen, um beispielsweise deine wichtigsten Aufgaben oder Projekte zu schildern. Je besser dieses Felder ausgefüllt sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von Recruitern gefunden zu werden. Ich bin ein Fan von aussagekräftigen Stichpunkten, das ist meist übersichtlicher als Fließtext.

Ausbildung       

In diesem Bereich sollten nur die relevanten Bildungsabschlüsse angegeben werden. Gerade wenn du schon über Berufserfahrung verfügst, ist nur der höchste Abschluss von Interesse. Auch hier macht LinkedIn Vorschläge, die du bevorzugen solltest.

Kenntnisse und Fähigkeiten

Deine wichtigsten Kenntnisse und Fähigkeiten kannst du stichwortartig aufzählen. Dabei wirst du von LinkedIn unterstützt, indem du Vorschläge zu den Stichpunkten bekommst. Es ist empfehlenswert, auch Synonyme zu verwenden, denn jeder Recruiter sucht nach anderen Stichworten. Bei LinkedIn ist es außerdem möglich, dass deine Kontakte deine Fähigkeiten bestätigen oder auch neue vorschlagen können. Diese Vorschläge musst du allerdings bestätigen, erst dann werden sie veröffentlicht.

Letzte Schritte

Nachdem dein Profil nun gut gefüllt ist, solltest du im Bereich „öffentliches Profil und URL bearbeiten“ festlegen, wer dein Profil sehen darf. Hier hast du verschiedene Auswahlmöglichkeiten, die du nutzen kannst. Wenn du offen für Jobangebote und neue Kontakte bist, empfiehlt sich das öffentliche Profil.

Über den Autor

 

Seit nun mehr als sieben Jahren bin ich bei Phoenix Contact im Recruiting tätig. Das Active Sourcing gehört dabei zu meinen Hauptaufgaben – darunter fällt auch die Suche nach geeigneten Kandidaten auf  Business-Plattformen.
Privat lebe ich mit meinem Mann, meinem Sohn und drei Katzen in Herford und verbringe viel Zeit mit meiner Familie und Freunden bei gutem Essen und Gesellschaftsspielen.

 

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