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Nach Schullaufbahn und Abitur stehen einige vor der Frage: „Ausbildung oder Duales Studium?“ Eine Entscheidung, die wohlüberlegt sein soll und frühzeitig gestellt werden muss. Hier haben wir einige Argumente für die beiden Ausbildungsformen zusammengestellt, um bei der individuellen Entscheidungsfindung zu helfen.

Mit unserer Career-to-go-Reihe beleuchten wir verschiedene Karrierethemen für dich und geben hilfreiche Tipps für den Alltag in kompakter Form – quasi für unterwegs! In diesem Blogbeitrag zeigen wir euch die Unterschiede zwischen einer Ausbildung und einem Dualen Studium.

Was für eine Ausbildung spricht

Eine betriebliche Ausbildung hat viele Vorteile. Ganz sicher führt die Entscheidung für eine Ausbildung zu zwei bis dreieinhalb spannenden, im besten Sinne lehrreichen Jahren „on the job“: Im Rahmen einer Lehre durchlaufen Auszubildende verschiedene Abteilungen mit ihren alltäglichen Bedingungen und Herausforderungen. So lernen sie das gesamte Unternehmen nach und nach kennen und können sich je nach Interesse und Fähigkeiten für bestimmte Bereiche qualifizieren.

Auszubildende steigen direkt ins Berufsleben ein, verdienen vom ersten Tag an Geld und haben in jungen Jahren noch eine ganze Laufbahn vor sich. Gerade für eine langjährige Karriere in einem Unternehmen kann eine Ausbildung viele Vorteile haben, denn die Azubis werden zu echten Fachkräften ausgebildet. Mit dieser Expertise erhöht sich letztlich auch der eigene Wert auf dem Arbeitsmarkt – denn Fachkräfte werden nach allen Prognosen auch zukünftig stark gefragt sein. Mit Fortbildungen oder einem aufbauenden Studium winken zusätzliche Aufstiegsmöglichkeiten.

Was für ein Duales Studium spricht

Ausbildung oder Studium? Warum nicht Ausbildung und Studium? In einem sogenannten Dualen Studium werden die Ausbildungselemente im Betrieb mit dem Studium an einer Hochschule verbunden. Gerade in Deutschland wird diese Ausbildungsform immer beliebter, weil dabei Theorie und Praxis gleichberechtigt zusammenfinden. In der Praxis durchlaufen die Studierenden wie normale Azubis die Arbeitsabläufe und Abteilungen eines Unternehmens. Theoretische Kenntnisse werden währenddessen an der Hochschule gesammelt und können im Betrieb direkt umgesetzt werden.

Ein Duales Studium kann also sozusagen das Beste aus beiden Welten bieten. Es lockt ein regelmäßiges Gehalt und gegebenenfalls die Übernahme der Studiengebühren durch das Unternehmen. Die Studierenden erhalten Praxiserfahrung sowie theoretische Grundlagen – und die entsprechenden Abschlüsse. Danach sind gute Startchancen selbst für Führungspositionen in Sicht. Ein in Deutschland erfolgreich abgeschlossenes Duales Studium ist auch bei Unternehmen im Ausland gern gesehen. All diese Vorteile bringen aber auch Herausforderungen mit sich: Duale Studiengänge sind beliebt, die Nachfrage ist groß und das Angebot begrenzt.

Von den offensichtlichen Vorteilen der jeweiligen Ausbildungsform einmal abgesehen: Ob Ausbildung oder Duales Studium, das liegt ganz besonders an euren persönlichen Fähigkeiten und Neigungen. Eine Möglichkeit, die eigenen Vorlieben und Möglichkeiten abzuklopfen, bietet unser Berufswahl-Check. Den haben übrigens zwei unserer Dualen Studenten während ihrer Ausbildung bei Phoenix Contact entwickelt. Mehr dazu lest ihr in diesem Blogbeitrag: Welcher Beruf darf es sein? Eins steht jetzt bereits fest: Je früher ihr die Entscheidung fällt, desto mehr Möglichkeiten stehen euch am Ende offen.

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