Mit AIESEC und Phoenix Contact in die große weite Welt

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Phoenix Contact hat in Kooperation mit der Studentenorganisation AIESEC ausgewählten Studierenden ermöglicht im Rahmen des „Global Volunteer“ Stipendiums einen 6-8 wöchigen Auslandsaufenthalt zu absolvieren und dort ein soziales Projekt zu unterstützen. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr mehr über die verschiedenen Projekte.

Von Südamerika bis Fernost

Brasilien, Kolumbien, Peru, Indonesien und China: Im Sommer 2017 waren die Teilnehmer in verschiedenen Projekten unterwegs um sich für eines der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen (UN) im Rahmen eines sozialen Projektes einzusetzen. Bei den Projekten, ging es speziell um die Themen quality education, responsible consumption and production oder climate action.

Einer von zehn Studierenden ist Marko Markic von der Ruhr-Universität Bochum.  Für ihn wurde schnell klar, warum er sich für das Stipendium bewerben sollte:  “Ich sah eine ideale Möglichkeit den Abschluss meines Masterstudiums mit einer Auslandserfahrung in Kooperation mit einem international ausgerichteten Unternehmen wie Phoenix Contact zu verbinden. Durch das Mitwirken an einem sozialen Projekt kann ich zusätzlich meine interkulturellen Kompetenzen weiterentwickeln.”

Aller Anfang ist schwer

Kristina Grundey ist das erste Mal in Kolumbien. Ihre Familie war zunächst nicht sehr begeistert über das Vorhaben der Elektromobilitäts -Studentin aus Braunschweig. “Zu Beginn erfuhr ich, dass mein Projekt erst einige Tage später starten kann. Daher war ich zugegebenermaßen ein wenig deprimiert. Allerdings hatten wir in dem AIESEC-Vorbereitungsseminar über Kulturschocks gesprochen und mir ist bewusst, dass der Anfang immer schwierig ist. Netterweise konnte ich die restliche Woche in ein anderes Projekt gehen. Ich war überrascht, wie interessiert die Kolumbianer sind, auch wenn ich nicht alle Fragen beantworten konnte”, erzählt sie über die Erfahrungen in den ersten Tagen.

Alle Teilnehmer hatten zuvor keine großen Berührungspunkte zu den Ländern oder zu sozialen Projekten und erhielten im Vorfeld der Reise Unterstützung von AIESEC.

Über das Projekt unserer dualen Studenten in Peru hatten wir bereits vor einigen Tagen im Blog berichtet.

“Meine gesamte Aufenthaltsdauer zeichnete sich durch einzigartige Erlebnisse aus”

Neben allen Schwierigkeiten, überwiegten die positiven Seiten bei allen ingenieurwissenschaftlichen Studenten. Alle berichten von einzigartigen Erlebnissen und Erfahrungen, die sie den anderen Kulturen näher gebracht haben. Die Studierenden hatten am Ende das Gefühl wirklich etwas bewegt zu haben.

„So habe ich gelernt, auch kleine Erfolge zu feiern und dass auch ein kurviger Weg zum Ziel führt”, erzählt Mario Steinhoff, der ein Projekt in Brasilien unterstützt hat. Trotz anfänglicher sprachlicher Barrieren gelang es ihm mit seiner Projektpartnerin Kinder zu unterrichten.

Das Thema Sprache wurde von allen Teilnehmern als eine der größten Herausforderungen genannt: “Ich konnte im Verlauf meines Aufenthalts in Brasilien nicht nur etwas portugiesisch lernen, sondern mir wurde auch bewusst, dass es trotz sprachlicher Barriere viele Möglichkeiten gibt, miteinander zu kommunizieren”, erklärt Valentin Mohl aus Karlsruhe.

Insgesamt haben alle circa 1500 Stunden in die Projektarbeiten eingebracht und mit den Aktionen wie  Unterricht und Vorträge mit Kindern sowie Fundraising und Promotion mit mehr als 330 Menschen zusammengearbeitet.

Neben den Erfahrungen in den Projekten sind viele auch durch das Land gereist und konnten so nicht nur die Essgewohnheiten, sondern auch die Menschen besser kennen lernen.

Fazit

Alle Studierenden ziehen ein positives Fazit aus den Erfahrungen. Die Teilnahme an dem Global Volunteer Projekt hat nicht nur das Verhalten sondern auch die Lebensweise der Teilnehmer beeinflusst. “Kulturelles Verständnis und Sensibilität sind in jedem Fall stärker ausgeprägt”, berichten alle Teilnehmer beim Welcome-Home Event Ende des Jahres in Blomberg.

Abschließend sind sich alle Studierenden einig, dass keiner seine Teilnahme bereut und einen Einsatz an einem Global Volunteer Projekt nur weiter empfehlen kann.

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