Mit Phoenix Contact ins Ausland

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Auch in diesem Jahr unterstützen wir als Partner des National Fördernden Beirats der studentischen Organisation AIESEC das GLOBAL VOLTUNTEER PROGRAM. Im Rahmen dieses Programms können sich Studierende der Ingenieurswissenschaften für ein soziales Auslandsprojekt bewerben.

Der Bewerbungsprozess für das Programm im Sommer 2017 findet vom 24.04. bis zum 23.06. für statt.

Hier kannst du dich für eines unserer Stipendien bewerben. Wir wünschen dir viel Erfolg!

In den nächsten Wochen wollen wir euch hier im Blog einige Projekte der Studierenden vorstellen. Los geht es mit dem Beitrag von Xiaoting Qi. Sie war im letzten Jahr in Kolumbien. Lest mehr.

Das Ziel des Projekts: Andere Kultuen kennenlernen

“Hola, mein Name ist Xiaoting Qi, ich komme aus China, studiere in Deutschland und arbeite in Kolumbien”. Bei meinem Spanisch habe ich nach sechs Wochen Aufenthalt in Medellín schon einen großen Fortschritt gemacht.

Ich bin Masterstudentin der Mechatronik und Informationstechnik an der TU München. Meine Erfahrungen in Deutschland haben mein Interesse an verschiedenen Kulturen geweckt. Mein Ziel ist es, viele verschiedene Länder kennenzulernen. Deswegen habe ich mich für das Global-Citizen Programm bei Aiesec beworben. Mit der Unterstützung von Phoenix Contact war ich im September für ein sechswöchiges soziales Projekt in Medellín, der zweitgrößten Stadt in Kolumbien. Dort habe ich in drei Bibliotheken gearbeitet und zusammen mit anderen Studierenden aus verschiedenen Ländern zahlreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche organisiert, zum Beispiel Tai-Chi-Kurse und Workshops. Unser Ziel war es, den Teilnehmern andere Kulturen nahzubringen und mit ihnen in einen Austausch über aktuelle Themen zu kommen.

Medellín: Mein erster Eindruck

Die Stadt Medellín ist völlig anders als München. Die Temperatur liegt rund ums Jahr bei 24°C und Kokospalmen gehören zum Straßenbild. Abgesehen von der Sprache gibt es so viele weitere Unterschiede: Avocados, die ein Kilo schwer sind, Seilbahnen als öffentliches Verkehrsmittel und zahlreiche Straßenstände mit landesstypischen Gerichten, wie zum Beispiel Empanadas.

Nach der Arbeit habe ich viel mit meiner Gastfamilie unternommen oder mich mit Freunden zum Tanzen getroffen. Trotz meiner geringen Sprachkenntnisse waren alle sehr aufgeschlossen. Während meiner Zeit in Kolumbien konnte ich immer eine freundliche und entspannte Atmosphäre und Lebensfreude spüren.

 

 

Von der ‚Drogenhauptstadt‘ zur ‚innovativsten Stadt der Welt‘

Durch Netflix ist die furchtbare Geschichte um Drogen und Gewalt in Medellín weltweit bekannt geworden. Um das Problem zu lösen, legt Medellín großen Wert auf Ausbildung. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Bibliotheken gebaut und genau dort war mein Arbeitsplatz. Hier gibt es nicht nur Bücher, sondern auch Internet, Filme und sogar Rock-Konzerte. Durch vielfältige Workshops wollten wir den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass es noch eine ganz andere Welt gibt, in der man durch Ausbildung einiges erreichen kann. Ich freue mich sehr darüber, ein Teil von so einem Projekt gewesen zu sein. Dadurch konnte ich meinen Teil dazu beigetragen, dass Medellín immer mehr zum Zentrum der Kunst und Innovation in Kolumbien wird.

Meine Erfahrung

Das Leben hier war am Anfang nicht so einfach. Sogar die Busfahrt  konnte ohne Fahrplan oder gekennzeichneter Haltstelle ein Abenteuer werden. Während der Stoßzeiten konnte man auch beim Aussteigen aus der U-Bahn durch die Menschenmassen wieder in die Kabine gedrückt werden. Nach kurzer Zeit habe ich mich an die Gegebenheiten gewöhnt und konnte ohne Problem in die Stadt oder zu meinem Lieblingsrestaurant fahren. Trotz des dreistündigen Pendelns machte mir die Arbeit richtig viel Spaß. Es war schön, denn die Kinder freuten sich immer, mich zu sehen und durch mich ein bisschen mehr von der Welt kennenzulernen.

Xiaoting Qi studiert seit 2015 Mechatronik und Informationstechnik an der technischen Universität München. Zusammen mit Phoenix Contact und Aiesec war sie im Rahmen eines sozialen Auslandsprojekts in Kolumbien. Sie lebt in München und nutzt ihre Freizeit fürs Tanzen.

 

 

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