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Die Atmosphäre ist entspannt, locker, freundschaftlich: Da sitzen sich zwei gegenüber, die sich gut verstehen und schon länger kennen. Kein Wunder: Benedikt Rampke und Stefan Flachmann sind einen Teil ihres Wegs bei Phoenix Contact gemeinsam gegangen. Benedikt startete nach seiner Lehre als Werkzeugmechaniker bei Phoenix Contact vor zehn Jahren als Frästechniker bei Special Tooling. Der Bereich fertigt Großserienwerkzeuge für die Kunststoffproduktion. Stefan Flachmann, sein damaliger Vorgesetzter, ist heute „nur noch“ Kollege.

Benedikt konnte sich mit seinen Skills und Interessen rund um das Thema Software und IT in einen anderen Bereich weiterentwickeln. Stefan hatte ihn als Führungskraft von Anfang an dabei unterstützt und gefördert. Heute ist der 28-Jährige Softwareentwickler bei DXM (Digital Customer Experience Management). Das Team gestaltet bei Phoenix Contact die digitalen Touchpoints. Das sind jene Orte, an denen Kunden und das Unternehmen sich in der digitalen Welt begegnen. 

Talente erkennen und fördern 

Vom Werkzeugmacher zum Programmierer – wie geht das? „Wir haben gleich gemerkt, der sieht die Arbeit. Der ist neugierig, wissbegierig. Und der ist hochgradig selbstmotiviert”, erinnert sich Stefan Flachmann. 

Benedikt fand bei Special Tooling die idealen Rahmenbedingungen, seinen Wissensdurst und Hunger nach Neuem zu stillen. Nach der Lehre folgte kurze Zeit später eine Technikerausbildung. Ein neues Betätigungsfeld hatte Benedikt bereits gefunden: Zusammen mit einem Kollegen entwickelte er eine Software, um an den Fräsmaschinen einfache bis komplexe Fräsprogramme zu erstellen. 

Genau dort entschloss sich Benedikt, weiterzumachen: „Ich bin noch jung, habe keine familiären Verpflichtungen. Jetzt ist es noch leicht, sich in andere Themen einzuarbeiten“, formuliert Benedikt seine Überlegungen. Für ihn war klar: „Das ganze Berufsleben an der Fräsmaschine stehen, ist nicht mein Ziel.“ 

Benedikt Rampke
Benedikt Rampke

Wechsel konstruktiv gestalten 

Stefan Flachmann hatte das schon früh wahrgenommen: „Nachdem Benedikt seinen Techniker gemacht hatte, war für mich klar: Der wird weiterziehen.“ Er kennt das aus eigener Erfahrung: „Ich habe selber in jungen Jahren positiv erfahren, wie gut es ist, einen Mentor zu haben. Das weiterzugeben, ist schön und macht mir sehr viel Freude.“ 

Im täglichen Geschäft sei es schwierig, jemanden gehen zu lassen, der ideal in das Team passt. Aber er müsse das Thema eben auch als Führungskraft betrachten: „Wir wollen bei Phoenix Contact, dass sich jeder optimal entwickelt. Und wir wollen unsere Talente im Unternehmen behalten.“ Es geht vor allem darum, den Wechsel mit den Mitarbeitenden zusammen und konstruktiv für alle zu gestalten.

Auch Benedikt sieht das so. „Die offene und kollegiale Atmosphäre in der Abteilung war da hilfreich. Ich habe von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Gespräche mit Stefan Flachmann, mit der HR-Abteilung und eigene interne Bewerbungen auf offene Stellen führten Schritt für Schritt zum Ziel. Am Ende gab es einen Hinweis von HR an Stefan Flachmann, dass der gerade gegründete Bereich DXM Bewerber suche. „Mir war nicht bekannt, dass es bei uns so eine Abteilung gibt“, erinnert sich Benedikt. 

Gewinn für alle

Gesagt, getan: Bewerbung abgegeben, zum Gespräch eingeladen. Gesucht wurden Programmierer, die mit hoher Eigenverantwortung und Selbstständigkeit Projekte zum Erfolg bringen. Benedikt war begeistert, aber skeptisch: „Mir war klar, dass ich da als absoluter Quereinsteiger starten würde. Ich musste alles neu lernen.“ Er setzte auf klare Kommunikation und Offenheit und konnte mit dem Gesamtpaket „Benedikt Rampke“ überzeugen. 

Benedikt fühlt sich in seiner neuen Rolle und Aufgabe bei DXM heute rundherum wohl: „Ein super Team, ein toller Bereich.“ Er blickt gern zurück auf seine Zeit bei Special Tooling: „Ich wäre vorbeigekommen, wenn ich nicht wegen Corona im Homeoffice sitzen würde.“ Auch Stefan Flachmann sieht die Veränderung von Benedikt positiv: „Das fördert die interne Vernetzung und den Austausch in der Firma und kommt letztlich der Innovationskraft des ganzen Systems zugute.“

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