Dass ich eines Tages in einem Unternehmen arbeiten würde, in dem Technik eine so große Rolle spielt, hätte ich mir früher niemals vorstellen können. Heute erlebe ich es als tolle Herausforderung, unsere Produkte mehr und mehr zu verstehen und auch unseren Kunden verständlich zu machen. In meinem Blogbeitrag erzähle ich euch, wie ich mich als Marketing- und Kommunikationsmanagerin bei Phoenix Contact um die interne und externe Kommunikation und Vermarktung unserer Industrial Ethernet-Produkte kümmere.  

Eine gute Vorbereitung ist alles

Bevor eine Vermarktung oder Kommunikation zu unseren Kunden stattfindet, ist viel Vorarbeit zu leisten. Bei uns arbeiten viele unterschiedliche Leute an vielen verschiedenen Stellen an unseren Produkten. Zu meinem Job gehört daher erst einmal viel internes Kommunikationsmanagement. Meine Kollegen arbeiten nicht nur in verschiedenen Abteilungen an unterschiedlichen Technologien. Auch Tochtergesellschaften aus dem In- und Ausland (in meinem Fall zum Beispiel Berlin und Harrisburg, USA)  müssen in die Marketingaktivitäten eingebunden werden. Es gilt also, die vielen unterschiedlichen internen Aktivitäten zu bündeln, die Marktanforderungen aus dem Vertrieb einzusammeln und auch immer mit einem Auge auf unsere Marktbegleiter zu achten. Erst dann kann ich gemeinsam mit meinen Kollegen eine durchgängige Kommunikationsstrategie und Marktaussagen entwickeln. Der Kommunikationsstrategie kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Ich erarbeite gemeinsam mit meinen Kollegen, wie wir unsere Produkte heute und in den nächsten Jahren vermarkten möchten. Dabei fragen wir uns: Was sind unsere Kommunikationsziele? Wie wollen wir unsere Produkte positionieren? Wie sprechen wir welche Kunden an? Wie sollen sie uns im Kopf behalten? Wie integrieren wir bestehende und neue Produkte und Technologien in unsere Kommunikation? Die Antworten auf all diese und noch viel mehr Fragen fließen dann in die Kommunikationsstrategie ein und bilden die Basis für meine weitere Arbeit.

Auch intern muss viel kommuniziert werden

Doch bevor wir in die externe Kommunikation gehen, müssen erst einmal die internen Kolleginnen und Kollegen auf dem Laufenden gehalten werden. Über 16.000 Mitarbeitende in 48 Vertriebsgesellschaften müssen mit den relevanten Informationen versorgt werden – eine große Herausforderung. Unsere Aufgabe ist es deshalb, die wichtigsten Infos schnell und verständlich zu vermitteln: über den internen Newsletter, das Intranet und vor allem auch bei Veranstaltungen. Regelmäßig stehen bei uns Schulungen und große, interne Veranstaltungen an, bei denen uns Führungskräfte, Produktmanager und Außendienstmitarbeiter aus unseren Vertriebsgesellschaften besuchen und über unsere Aktivitäten und neue Produkte informiert werden. Diese Events sind immer etwas besonderes und auch hier gilt es, die verschiedenen Produkte und Aktivitäten möglichst verständlich zu erklären, sodass die Kollegen bestens informiert zurückfahren und unsere Kunden gut beraten können.

Kunde ist nicht gleich Kunde

Nun geht es aber endlich an die externe Kommunikation. Also an das, woran man zuerst denkt, wenn man das Wort Marketing, Kommunikation oder Werbung hört. Ich bin für die Erstellung sämtlicher Kommunikationsmittel zum Thema Netzwerktechnik zuständig – von Messewänden über unsere Webseite bis hin zu Anzeigen, Broschüren, Presseartikeln usw. Nicht immer ist jedes Kommunikationsmittel geeignet, unsere Botschaften zu vermitteln und unsere Zielgruppe zu erreichen. Deshalb gilt es zuerst, die passenden Medien für die gesteckten Kommunikationsziele auszuwählen und anschließend die Aussagen, Texte und Bilder passend zu gestalten. Das ist gar nicht immer so einfach, denn die Inhalte müssen je nach Zielgruppe und Medium aufbereitet werden. Niemand soll gelangweilt oder überfordert werden, jeder soll sich angesprochen fühlen und die Informationen bekommen, die er oder sie sucht. Ein Text für den Maschinenbau unterscheidet sich deshalb grundlegend von einem Text, der sich an Energieanlagenbetreiber richtet. Ein Einkäufer möchte andere Informationen bekommen als ein IT-Spezialist. Man muss also immer in bisschen dolmetschen, um den jeweiligen Kunden passend anzusprechen.

Mein persönliches Fazit

In meinem Job bin ich nach dem Studium mehr oder weniger zufällig gelandet und mir hätte kaum etwas Besseres passieren können. Was mir am besten gefällt, ist die Vielfalt, die Kreativität und der Kontakt mit so vielen Menschen, den mein Job mit sich bringt. Der Kontakt und Austausch mit so vielen unterschiedlichen Menschen macht mir unglaublich Spaß und erweitert jeden Tag aufs Neue meinen Horizont. Ich habe die Chance, von der Strategieentwicklung und Positionierung bis zur Fertigstellung der einzelnen Kommunikationsmittel, der eigenen Präsentationen und dem Standdienst auf großen Messen dabei zu sein und mitzuwirken. Wenn man Themen teils über mehrere Jahre vorbereitet und sie dann endlich vorstellen kann oder die eigene Anzeige in einer Zeitschrift wiederfindet, ist man schon ein bisschen stolz.

Alyssia Steinhoff auf der Hannover Messe

Alyssia Steinhoff arbeitet seit 2015 bei Phoenix Contact Electronics in Bad Pyrmont im Bereich Marketing Communications. Sie ist gemeinsam mit ihren Kollegen dafür verantwortlich, die verschiedenen Automatisierungsprodukte von Phoenix Contact intern und extern zu vermarkten. Sie lebt in Lemgo und absolviert nebenberuflich ein Masterstudium in Hannover.

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