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In den letzten Monaten hat die Coronakrise unsere Welt beeinflusst und verändert, so auch die Logistik von Phoenix Contact. Trotz allem konnten wir bei Phoenix Contact in Deutschland den „Laden am Laufen halten“ und schauen mit Zuversicht auf die Zeit nach der Krise. Erfahrt mehr über unsere Logistik in Zeiten von Corona im Blogbeitrag.

Die Pandemie hat auch unseren Alltag als Industrieunternehmen auf den Kopf gestellt. Wir haben uns vielen neuen Herausforderungen stellen müssen. In Blogbeiträgen aus verschiedenen Unternehmensbereichen zeigen wir euch, was wir dabei gelernt haben.

„In operativen Prozessen der Logistik ist ein mobiles Arbeiten von zu Hause undenkbar”, erläutert Martin Schmidt, Gruppenleiter in unserer Logistik. „Schutzmaßnahmen für Mitarbeitende haben damit einen sehr hohen Stellenwert. Direkt zu Beginn der Pandemie haben wir alle Arbeitsplätze mit Trennwänden ausgestattet und überall, wo es nötig war, den Abstand sichergestellt.” Regelmäßige Überprüfungen sichern und bestätigen diesen Schutz der Mitarbeitenden in der Logistik. Wie in allen produzierenden Bereichen des Unternehmens gibt es in der Logistik eine Schichttrennung zwischen der Früh- und Spätschicht. „Die Logistik ist bei Phoenix Contact einer der Dreh- und Angelpunkte, der signifikant zum Unternehmenserfolg beiträgt. Daher ist uns wichtig, die Schutzmaßnahmen im vollen Umfang einzuhalten, um unsere Mitarbeitenden und Prozesse zu schützen.“

Trennwände sichern in der Logistik die Arbeitsplätze

Es geht nur im Team

Wir als Logistik tragen außerdem die Verantwortung für die weltweite Versorgung unserer Kunden. Im Normalfall läuft das über unser globales Logistiknetzwerk. Was aber passiert, wenn Teile dieses Netzwerks auf einmal ausfallen? Das haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder erlebt und sehr schnell und flexibel reagieren müssen. Unsere Kolleginnen und Kollegen in Italien hat die Krise ganz besonders getroffen. Sie mussten bereits im März 2020 den Betrieb komplett einstellen. Also ein völliger Abbruch der Versorgung zu den Kunden, egal ob unsere Produkte für Krankenhäuser, Wasseraufbereitungen oder Stromerzeugung dringend benötigt wurden.

Wir haben hier als Team sehr schnell und mit großem Engagement möglich gemacht, unsere italienischen Kunden trotz Lockdown zu beliefern. Zunächst sind wir langsam gestartet, aber schnell war klar, dass das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein war. So ist es dann nur wenige Tage später schon zu einer automatisierten Lösung bekommen.

Noch gut kann ich mich an das Riesen-Engagement von allen Beteiligten erinnern. Sei es in Bezug auf die diversen Klärungen zwischen den Standorten Italien und Deutschland, die Beschaffung von Frachtraum, das Ausplanen der automatisierten Freigaben, die mehrfachen Umterminierungen, die Schaffung neuer Prozesse oder die Bereinigung mancher Datenschieflagen, die aufgrund der Schnelligkeit entstanden sind. Und natürlich das Kommissionieren, Packen und Versenden der vielen ungewohnt kleinen Pakete nicht zu vergessen. Inzwischen haben wir für rund 650 Kunden die Belieferungen aus Deutschland übernommen. Das sind 650 Kunden, die dankbar sind und die Phoenix Contact als Partner erlebt haben, der schnell reagiert und Lösungen bietet.

Das ist ein sehr gutes Gefühl und darauf können wir alle sehr stolz sein.

Mehr Blogbeiträge aus unserem Unternehmen zum Thema Corona findet ihr hier.

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