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Von Bayern nach Ostwestfalen-Lippe – Michael Gulsch beschreibt im Blogbeitrag seinen Weg zu Phoenix Contact und seine Entwicklung im Unternehmen:

Im Laufe eines Lebens treten unzählige Unvorhersehbarkeiten auf, die allesamt dazu führen, dass man lernt, immer wieder Lösungen dafür zu finden. So auch die Veränderung, die sich bei mir im Jahre 2007 anbahnte, nachdem ich zwei Jahre in Bayern in einem Rüstungsunternehmen als Projektleiter Fuß gefasst hatte. Da die Liebe stärker ist als jede Vernunft, und das ist hier im positiven Sinne gemeint, ergab sich die Herausforderung, zu einem Arbeitgeber vom fernen Bayern zurück in die Heimat Ostwestfalen-Lippe (OWL) zu ziehen.

Da OWL quasi Zentrum der industriellen Automatisierungstechnik ist, ergab es sich, dass ich mich auf eine Stelle als Projektleiter für industrielle Kommunikationsmodule im Wireless-Umfeld bei Phoenix Contact bewarb, welche auf der Internetseite ausgeschrieben war. Ich bereitete mich intensiv auf das erste Vorstellungsgespräch vor und war zum Termin selber relativ ruhig und gefasst. Ich wurde von der Dame an der Pforte freundlich empfangen und nach einer kurzen Wartezeit kam eine Mitarbeiterin aus dem Personalwesen auf mich zu und bat mich in den Besprechungsraum.

Auf dem Weg dahin fragte sie mich, ob es ein Problem für mich sei, wenn es in dem Bewerbungsgespräch nicht um die Stelle ginge, auf die ich mich beworben hatte, sondern um eine Stelle im Produktmarketing für Steuerungstechnik. In diesem Moment schossen mir tausend Gedanken durch den Kopf und ich stellte fest, dass alle Vorbereitung für die Katz war. Deshalb blieben mir in dieser Situation nur zwei Möglichkeiten: entweder alles sofort abzubrechen oder entsprechend zu improvisieren.

In dem Vorstellungsgespräch selber saßen neben Frau Fasse noch zwei weitere Gesprächspartner mir gegenüber. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte, handelte es sich um meinen zukünftigen Abteilungs- und den zukünftigen Gruppenleiter. In dem Gespräch selber konnte ich mich auf meine Schlagfertigkeit verlassen und überzeugte, sodass ich zum zweiten Termin eingeladen wurde. Da ich jetzt schon gut zehn Jahre bei Phoenix Contact angestellt bin, verlief dieser zweite Termin auch positiv, denn auf diesen konnte ich mich nun wirklich vorbereiten. Es ging darum, eine Präsentation für ein bekanntes Thema in Englisch und Deutsch zu halten und entsprechende Fragen dazu zu beantworten.

Kurzum, nach dem zweiten Termin bekam ich die Zusage, als Produktmanager bei Phoenix Contact am 1. Juli 2007 anfangen zu können. Die Einarbeitung verlief vorbildlich, jedes Thema und jedes Werkzeug wurden in der Einarbeitungsphase durch ein professionelles Traineeprogramm unterstützt. Auch das Thema, die damals neu entwickelte ILC 100er-Steuerungsklasse, begeisterte mich von Anfang an. Die Produktbetreuung und die Möglichkeit, aktiv eine ganze Produktfamilie gestalten zu können, das war genau mein Ding.

Da bei Phoenix Contact die stetige Veränderung zu den konstanten Größen gehört, ergab es sich, dass ich mich nach gut sieben Jahren auf die ausgeschriebene Stelle des Gruppenleiters im Marketing für Steuerungstechnik bewerben konnte und von nun an für ein deutlich größeres Produktportfolio verantwortlich war.

Die Steuerung ILC 150 ETH im Einsatz

Im Laufe der Zeit ist Phoenix Contact stetig gewachsen und auch die Vertriebsstruktur wurde wesentlich verändert. Aus diesem Grund erfolgte die jüngste Veränderung dahingehend, dass ich nach gut zehn Jahren Produktmanagement jetzt in der Funktion des Gruppenleiters für Market Management und Business Development dafür verantwortlich bin, unsere Vertriebstöchter dabei zu unterstützen, die immer komplexer werdenden Produkte beim Kunden anbieten zu können. Die Gruppe arbeitet weiterhin eng mit der Gruppe Market Communication zusammen, welche für die Messe- und Mediengestaltung verantwortlich ist. Bei Kundenbesuchen werden deren Anforderungen und Wünsche aufgenommen und an das Produktmanagement weitergegeben. Zur Kommunikation nutzt Phoenix Contact eine hausinterne Social-Media-Plattform, um alle dazugehörenden Einheiten bestmöglich mit Informationen zu versorgen.

Michael Gulsch bei der Arbeit

Wie man sieht, wird es bei Phoenix Contact nie langweilig und man kann, Engagement vorausgesetzt, seine Ideen und Vorstellungen gut in der Organisation und in den Produkten umsetzen.

Deshalb kann ich abschließend sagen: Phoenix Contact begeistert mich seit zehn Jahren und es gab keine Woche, in der nicht etwas Unvorhergesehenes passiert ist, für das man jedes Mal mit Kreativität und Ehrgeiz in einem angenehmen familiären Arbeitsumfeld eine Lösung gefunden hat. Es macht einfach Spaß, für Phoenix Contact zu arbeiten!

 

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