New Work ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Ebenso leider Corona und die dadurch bedingten Auswirkungen auf den Arbeitsalltag. Auch bei Phoenix Contact ist dies zu spüren. Hier beschäftigt man sich jedoch nicht erst seit dem Ausbruch der Pandemie mit neuen Formen der Zusammenarbeit. Tim Seidel, Abteilungsleiter bei Phoenix Contact Human Relations, blickt zurück und formuliert, welche Bedeutung Freiraum und Vertrauen für neue Formen der Arbeitsorganisation haben werden.
Führung
Die Welt dreht sich immer schneller und wird immer komplexer. Technologischer, politischer und wirtschaftlicher Wandel fordern neue Strategien, Organisationen, Werkzeuge und Denkweisen.
Die Atmosphäre ist entspannt, locker, freundschaftlich: Da sitzen sich zwei gegenüber, die sich gut verstehen und schon länger kennen. Kein Wunder: Benedikt Rampke und Stefan Flachmann sind einen Teil ihres Wegs bei Phoenix Contact gemeinsam gegangen. Benedikt startete nach seiner Lehre als Werkzeugmechaniker bei Phoenix Contact vor zehn Jahren als Frästechniker bei Special Tooling. Der Bereich fertigt Großserienwerkzeuge für die Kunststoffproduktion. Stefan Flachmann, sein damaliger Vorgesetzter, ist heute „nur noch“ Kollege.
Der Bereich DXM (Digital Customer Experience Management) entwickelt die digitalen Touchpoints von Phoenix Contact und setzt diese um. Bedeutet: Überall dort, wo sich das Unternehmen und Kunden in der digitalen Welt begegnen, soll ein echtes, positives und wertschöpfendes Erlebnis entstehen. Klaas Heinrichs und Peter Whitmore teilen sich die fachliche Führung dieser Unit.
Die Welt verändert sich in rasantem Tempo: Lieferketten werden sensibler, Märkte dynamischer, Anforderungen von Kunden individueller und Arbeitsplätze digitaler. Das Umfeld, in dem sich Unternehmen und Mitarbeitende heute bewegen, ist hochkomplex. Und es verändert sich permanent. Was diese Veränderungen für das Thema Führung bedeuten, beleuchten wir in unserer Serie „Farbe bekennen – Führung im Fokus“. Hier kommen Experten zu Wort. Dazu gehören Mitarbeitende von Phoenix Contact – mit und ohne Führungsaufgaben – sowie Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen. Wir schauen zunächst mit einem externen Fachmann auf die aktuelle Situation sowohl bei Phoenix Contact als auch in anderen Unternehmen.
Die Pandemie hat auch unseren Alltag als Industrieunternehmen auf den Kopf gestellt. Wir haben uns vielen neuen Herausforderungen stellen müssen. In Blogbeiträgen aus verschiedenen Unternehmensbereichen zeigen wir euch, was wir dabei gelernt haben.
Corona hat unsere Arbeitsweise verändert und der mobilen Arbeit einen gewaltigen Schub gegeben. Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung haben im April ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland von zu Hause gearbeitet. Nicht jeder war direkt davon begeistert. Andreas Kehl, Unternehmensbereichsleiter Corporate Quality & Product Compliance, stand der mobilen Arbeit als Führungskraft zunächst skeptisch gegenüber. Im Interview erzählt er, wieso, und wie sich seine Meinung geändert hat.
Das Coronavirus hat mehrere tausend Kolleginnen und Kollegen ins Mobile Arbeiten versetzt. Mitarbeitende und Führungskräfte mussten ihre Arbeitsweisen und Führungsstile kurzfristig auf digitale Medien ausrichten. Detlef Kloke, Bereichsleiter Marketing & Technical Sales in der Phoenix Contact Deutschland GmbH, erklärt, wie Führung aus der Ferne funktioniert.
Hühner immer wieder einfangen, anstatt sich Zeit zu nehmen, um den Zaun zu reparieren. Mit dieser Metapher beschreibt Frank Schröder seine Rolle als Führungskraft und beantwortet damit die Frage, wie die Digitalisierung die Arbeit als Führungskraft aus seiner Sicht verändert.