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Vor einiger Zeit haben wir euch hier bereits Tipps dazu gegeben, wie man im Feierabend besser und schneller abschalten kann. Heute, im März 2021, arbeiten viele von uns schon fast ein Jahr mobil, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen. Wie funktioniert das Abschalten im Homeoffice, wenn das Dienstliche praktisch räumlich immer präsent ist?

Mit unserer Career-to-go-Reihe beleuchten wir verschiedene Karrierethemen für dich und geben hilfreiche Tipps für den Alltag in kompakter Form – quasi für unterwegs! In diesem Blogbeitrag möchten wir euch Tipps geben, wie ihr im mobilen Arbeiten besser abschalten könnt.

Hier fünf Tipps zum Abschalten im Homeoffice:

1. Ein fester Arbeitsplatz

Nicht jeder hat den Platz im Haus oder in der Wohnung, aber wer kann, sollte sich einen festen Arbeitsplatz einrichten, der nur für die Arbeit bestimmt ist. So erzeugt man eine räumliche Trennung zwischen beruflichem und privatem Leben und kann eine bessere Grenze ziehen. Um sich an diesem Platz auch wohlzufühlen, kann man ihn individuell gestalten.

2. Zeiten festlegen

Die wenigsten können sich an feste Arbeitszeiten halten. Aber die Arbeit im häuslichen Umfeld kann natürlich dazu verleiten, länger zu arbeiten, als es einem gut tut. Im Büro entscheidet man sich dann vielleicht, mit einem Kollegen gleichzeitig Feierabend zu machen. Das entfällt im mobilen Arbeiten. Deshalb hilft es, Zeiten für die Arbeit und für Pausen fest einzuplanen. Wenn es am Anfang schwerfällt, kann man sich einen Wecker stellen. Und während der Pause ruht die Arbeit, also nicht mal kurz die Mails im Smartphone checken.

3. Regelmäßige Mahlzeiten und Bewegung

Ein Spaziergang hilft beim Abschalten im Homeoffice
Bewegung an der frischen Luft und in der Natur helfen beim Abschalten

Wer kennt das nicht? Eben mal schnell ein Stück Schokolade in den Mund gesteckt, um die Müdigkeit zu überbrücken und weiterzuarbeiten… So werden aus einem Stück schnell vier oder fünf Stücke Schokolade und am Ende des Arbeitstags liegt da eine komplett leere Packung. Das kann man vermeiden, in dem man sich beispielsweise Obst vorbereitet. Am besten das Essen auch nur in die Pausen legen, um so eine Regelmäßigkeit und gewisse Rituale zu entwickeln. Bewusst hinsetzen und genießen. Ebenso sollte man ausreichend trinken, am besten Wasser und Tee. Die Bewegung kann man sich bei kurzen Spaziergängen an der frischen Luft gönnen. So tankt man Energie und schaltet gleichzeitig ab.

4. Die Tür zur Arbeit „schließen“

Wie oben schon erwähnt, hat nicht jeder die Möglichkeit, einen speziellen Raum für die Arbeit einzurichten. Umso wichtiger ist es, mental die Tür zu schließen, wenn man Feierabend macht. Dabei hilft es, den Raum wirklich einmal zu verlassen, wenn man den Rechner runtergefahren hat. Ein bestimmtes Ritual, das den Feierabend einläutet, kann auch unterstützen. Beispielsweise erstmal eine Runde spazieren gehen, Sport machen oder einem bestimmten Hobby nachgehen.

5. Pläne für den Feierabend

Pläne für den Feierabend helfen beim Abschalten und verhindern, dass man zwischendurch doch noch mal in die dienstlichen Mails schaut. Ja, soziale Kontakte sind zurzeit schwierig, aber was spricht gegen ein gemeinsames virtuelles Glas Wein über  Teams, Zoom etc.? So kann man auch gemeinsam kochen, backen, basteln und noch vieles mehr. Aber gemütlich ein gutes Buch lesen ist genauso hilfreich.

Mehr Tipps zum Thema Abschalten findet ihr in dem Artikel „Auf Knopfdruck Feierabend – abschalten lernen“.

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