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Die Mittagspause steht an, aber der Schreibtisch ist voll. Was liegt nahe? Essen am Schreibtisch! Du erkennst dich darin wieder? Dann steigerst du deinen Stresspegel enorm und schenkst deinem Körper nicht die nötige Auszeit. Folgen sind Antriebslosigkeit und Müdigkeit. Die altbekannte Pausenregel lautet: mindestens 30 Minuten bei mehr als sechs Stunden Arbeit, mindestens 45 Minuten bei mehr als neun Stunden Arbeit. Wir zeigen dir, wie du die Zeit richtig nutzt, um deine Akkus aufzuladen. 

Mit Duschen fürs Homeoffice

Du weißt nicht, wann du deine tägliche Sporteinheit in den Arbeitsalltag einbringen sollst? Morgens vor der Arbeit hast du vielleicht noch keine Lust und bist nach der Arbeit gegebenenfalls erschöpft? Die Lösung liegt nahe: Sport in der Mittagspause – ein Fitnessbreak.
Dabei ist es egal, welchen Sport du in dieser Zeit machst. Joggen, Fahrradfahren oder ein Workout – Hauptsache, du bist in Bewegung! Du wirst merken, dass du durch die Aktivität die hektische Umwelt ausblenden kannst und gleichzeitig noch etwas für die Gesundheit tust. 15 Minuten Sport reichen dabei schon aus, es muss ja schließlich noch Zeit bleiben, um zu duschen und zu essen. Nimm einen leichten Snack zu dir und starte in das letzte Drittel deiner Arbeitszeit – und das ohne Mittagstief!

Ohne Duschen fürs Büro

Du bist nach langer Homeoffice-Zeit wieder im Büro, möchtest aktiv sein, aber nicht ungeduscht weiterarbeiten? Dann heb dir deine Laufschuhe für die Homeoffice-Tage auf und mache stattdessen Übungen mit den dir zur Verfügung stehenden Mitteln. Du kannst entweder deinen Bürostuhl als Fitnessgerät umfunktionieren oder langwierige Verspannungen im Nacken über einfache Übungen lösen. Mehr dazu erfährst du in den verlinkten Blogbeiträgen!

Ein Spaziergang tut’s auch

Du musst nicht unbedingt sportlich aktiv sein, um einen Ausgleich für sitzende Tätigkeiten zu schaffen. Eine effiziente und gesunde Alternative kann ein gemütlicher Spaziergang mit Kolleginnen und Kollegen oder allein sein. Auch in der Form bringst du deinen Kreislauf in Schwung und hältst dich fit. 10.000 Schritte pro Tag sind optimal – sammle die ersten Schritte doch schonmal in der Mittagspause.

Du bist, was du isst

Selbstverständlich solltest du dich in deiner Mittagspause nicht nur darauf beschränken, dich zu bewegen. Nach den ersten Stunden des Arbeitstages wird sich dein Magen mit einem Knurren bemerkbar machen, sodass es Zeit wird, mit einem gesunden und ausgewogenen Essen neue Energie zu tanken. Ausgewogen und gesund? Besser ist das, denn sonst hast du den Rest des Tages mit Heißhungerattacken und einem gewaltigen Mittagstief zu kämpfen.

Also am besten auf Fast-Food verzichten und stattdessen zu nahrhaften Lebensmitteln greifen. Das können Vollkornprodukte, Nudeln, Reis, mageres Fleisch, Milchprodukte oder ein frischer Salat sein. Um der Hungerattacke und der daraus resultierenden unüberlegten Wahl des Essens vorzubeugen: Bereite dein Essen schon am Abend vor, sodass du entspannt und gemütlich essen kannst. Bist du im Büro, kannst du natürlich auch vom leckeren Kantinen-Essen Gebrauch machen. Pizza und Currywurst dürfen natürlich auch mal sein, aber besser die Ausnahme bleiben.

Wie du siehst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Mittagspause effizient zu nutzen, um einem Mittagstief zu entfliehen und der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Wie gestaltest du die Mittagspause, um deine Akkus aufzuladen?

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2 Kommentare

  1. Hallo Herr Korten,

    vielen Dank für Ihren hilfreichen Kommentar. Eine virtuelle Mittagspause mit Kolleginnen und Kollegen halte ich für sehr sinnvoll. So kann auch im Homeoffice der Teamspirit gestärkt werden, indem vielleicht die ein oder anderen privaten Gemeinsamkeiten herausgestellt werden.
    Die von Ihnen angemerkte Moderation während der Mittagspausen, um u.a. Tabu-Themen zu umgehen, ist eine – wie ich finde – sehr gute Idee. Eventuell kann man die für eine Auszeit unangebrachten Themen ebenso präventiv über ein gemeinsames virtuelles Erlebnis, wie z.B. Kochen, vermeiden.

    LG!

  2. Detlef Korten BPT

    Interessanter und wichtiger Artikel.
    In der Homeoffice Zeit, während der Hochzeit des Lockdown, in Coronazeiten, haben wir mit einigen Unternehmen gute Erfahrungen mit einer virtuellen Mittagspause gemacht. Früher hat man sich in der Kaffeeküche, am Kopierer, evtl auch bei der Raucherpause?!? getroffen und sich informell ausgetauscht. Diese Möglichkeiten gab es mit dem Homeoffice nicht mehr. Die virtuelle Mittagspause schaffte dafür ein Adäquat. Vorraussetzungen, Job und Firmenthemen waren größtenteils tabu und die Gespräche wurden moderiert.
    Ein voller Erfolg für alle Teilnehmer.
    Detlef Korten
    Berater, Trainer und Coach