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Sport und Arbeit muss man nicht voneinander trennen. Bewegung kommt am Schreibtisch oft zu kurz. Einfache Tipps können da Abhilfe schaffen. Wir verraten sie euch im heutigen Beitrag zum Thema Bürosport.

Mit unserer Career-to-go-Reihe beleuchten wir verschiedene Karrierethemen für dich und geben hilfreiche Tipps für den Alltag in kompakter Form – quasi für unterwegs! Heute bringen wir Bewegung ins Büro und geben Anreize und Tipps, wie ihr Sport in den Arbeitsalltag integrieren könnt.

Das Fitnessarmband am Handgelenk erinnert dich dank der Vibration regelmäßig daran, dass es mal wieder Zeit ist aufzustehen. Aber machst du das auch? Im Durchschnitt sitzen Menschen in Bürojobs rund elf Stunden täglich. Erst im Auto, der Bahn oder im Bus, dann am Arbeitsplatz und auch die Pausen werden lieber sitzend verbracht. Sind wir mal ehrlich, für viele ist der Gang in die Kaffeeküche die einzige Bewegung am Tag.

Sport im Alltag

Sportlich ins Büro mit dem Fahrrad

Wer hat heute Morgen auch versucht, den perfekten Parkplatz so nah wie möglich am Eingang zu finden? Da fängt es doch schon an. Warum parken wir nicht einfach mal eine Ecke weiter und werden durch den längeren Weg gleichzeitig wacher? Auch die Bus- und Bahnfahrer können eine Haltestelle früher aussteigen und die letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Gibt es nicht sogar genug Kollegen, die sogar den kompletten Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen könnten?

Nutzt den Weg doch schon, um euch zusammen mit Kollegen aus der Nachbarschaft ganz umweltbewusst auf das Fahrrad zu schwingen. Das fördert nicht nur die Fitness, sondern auch das Miteinander. Geht noch einen Schritt weiter und kürt wöchentlich den Kollegen, der die meisten Schritte oder Kilometer zurückgelegt hat.

Wirbelsäule vom Mann

Mehr als 80 % der Arbeitnehmer am Schreibtisch beklagen sich über Rückenschmerzen, obwohl sie wissen, dass regelmäßige Bewegung dem entgegenwirken kann.

Nach einem langen Arbeitstag noch ins Fitnessstudio gehen und das am besten mehrmals die Woche? Für viele ist das zwar ein guter Vorsatz, aber die meisten finden dann doch immer eine Ausrede. Aber warum tun wir nicht schon vorher etwas? Wir halten uns so lange im Büro auf, da sollte ein bisschen Bewegung zwischendurch doch möglich sein.

Durch rund 30-60 Minuten Sport am Tag reduzieren sich auch die Krankheitstage und die Konzentration bei der Arbeit steigt. Durch die Defokussierung während Sporteinheiten kommen einem nachweislich öfter Lösungen in den Kopf, die bei stundenlangem Grübeln am Arbeitsplatz noch weit entfernt schienen. Ein weiterer Vorteil für Bürosport!

Wie baue ich Bewegung in meinen Büroarbeitsalltag ein?

Sollte euer Arbeitgeber keine flexiblen Arbeitszeiten bieten, so gibt es immer noch eine Mittagspause, die mit Spaziergängen oder einfachen Übungen gefüllt werden kann. Ein Spaziergang zum Supermarkt statt ins Auto zu steigen, eine Extrarunde auf dem Rückweg aus der Kantine. Es gibt viele Möglichkeiten, Sport in den Arbeitsalltag zu integrieren. Sprecht euren Arbeitgeber doch einfach mal an. Vielleicht kann er Räume zur Verfügung stellen, Yogamatten oder Gymnastikbälle. Sollte die Pausenzeit nicht ausreichen, sprecht eine flexible Pausendauer an.

Natürlich gibt es auch am eigenen Schreibtisch Möglichkeiten, sich zu bewegen. Die Kalorienverbrennung oder der Muskelaufbau stehen hier natürlich nicht im Fokus. Ein Handtuch sollte sich keiner um den Hals hängen müssen. Es ist viel einfacher, als man denkt, den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Einfache Tipps

So papierlos das Büro auch sein mag, ein Gang zum Drucker oder zum Kaffeeautomaten muss manchmal sein. Ein Sprint ist vielleicht nicht die beste Lösung. Aber warum nicht einfach im Büro nebenan drucken, im anderen Stockwerk, oder auch mal eine andere Kaffeeküche besuchen?

Mann vor dem Computer im Büro

Viel zu häufig ertappt man sich in einer falschen Körperhaltung vor dem Bildschirm. Sich das bewusst zu machen ist ein erster Schritt. Ein kleiner Reminder im Kalender hilft, sich an die richtige Sitzposition zu erinnern und ein paar Übungen zu machen. Versucht, den Körper alle 30 Minuten in Bewegung zu bringen.

Bürosport – Übungen am Arbeitsplatz

Bürosport oder -bewegung muss nicht kompliziert sein! Das einfache Schulterkreisen mit locker hängenden Armen ist, so simpel es auch sein mag, ein guter Ausgleich zum sonst sehr steifen Tastaturtippen.

Die Wirbelsäule ist in der Regel dauerhaft gestaucht, wenn wir am Schreibtisch sitzen. Eine Übung, um die Wirbel wieder auseinander zu ziehen, ist das „Äpfelpflücken“, was schon in der Grundschule sehr beliebt war. Durch das abwechselnde Strecken der Arme in die Luft dehnt sich die Wirbelsäule und wir beugen so Rückenschmerzen vor.

Wer kennt sie nicht, die Warteschleife am Telefon. Nutzt diese Zeit, um euch aufrecht hinzustellen, die Zehen zu berühren oder euch auf die Zehenspitzen zu stellen (wir empfehlen zehn Wiederholungen in langsamem Tempo). So bekämpft ihr die müden Beine ohne großen Aufwand. Wenn euch trotz allem die Müdigkeit plagt, dann schaut doch mal bei diesem Beitrag vorbei. Für noch konkretere Übungen in Büroräumlichkeiten empfehlen wir euch folgenden Artikel. Gutes Gelingen!

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