Die einen sitzen hoch über dem Flugfeld im Tower. Die anderen siedeln sich als digitaler Teil der Produktion zwischen ERP-Ebene und Fertigungsanlagen an, um den besten Überblick zu erhalten. Was Fluglotsen und Fabriksteuerung verbindet: Beide verfolgen das Ziel, Kollisionen zu verhindern, Staus zu umgehen und den Betrieb schnell und wirtschaftlich zu machen.

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Der Herbst steht vor der Tür und damit für Winzer auch die Zeit der Weinlese. Für Kläranlagen in Weinbaugebieten stellt die Zeit von September bis Dezember eine große Herausforderung dar. Das viele Abwasser, das bei der Herstellung von Wein anfällt, muss zusätzlich zum üblichen Abwasser geklärt werden. Um die Aufbereitungsleistung und den Energieverbrauch zu optimieren, werden in der Kläranlage Monsheim Produkte von Phoenix Contact eingesetzt. Mehr dazu im heutigen Beitrag.

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Selbst gemacht, aus der Tiefkühltruhe, vom Lieferservice oder im Restaurant – es gibt viele Wege, um an eine Pizza zu kommen. Das Modell lässt sich auch auf Cloud-Lösungen übertragen. Wie sieht das aus und wo kommt Phoenix Contact ins Spiel? Unser Beitrag liefert die Antworten.

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Der Beifahrer telefoniert und plötzlich zündet der Fahrer-Airbag bei voller Fahrt. Beim Überholvorgang eines LKW geht das Auto einfach aus. Beim Rückwärtsfahren im Sommer erscheint nur Schnee in der Rückfahrkamera. Warum solch aufregende Erlebnisse zum Glück nicht die Regel sind, erfährst du im heutigen Blogbeitrag.

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Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ob Parkplätze im öffentlichen Bereich oder auf einem Firmengelände – Ladestationen für Elektroautos sind nicht mehr wegzudenken. Eine Software für Lade- und Lastmanagement optimiert den Betrieb von Ladestationen. Mehr dazu im heutigen Beitrag.

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Präsentationen machen viele von uns nervös. Bei einer Präsentation vor dem CEO wären es vermutlich die meisten von uns – vor allem, wenn man ihn davon überzeugen möchte, den Quellcode von mehreren Jahren Entwicklungsarbeit der Öffentlichkeit kostenlos als Open Source zur Verfügung zu stellen. Wie es dazu kam und wie dieser Termin ablief, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

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Heute starten wir im Karriereblog mit der Vorstellung der Gesellschaften der Phoenix Contact-Gruppe. Los geht es mit einem Beitrag von Dr. Tobias Frank von der Phoenix Contact Software GmbH aus Lemgo:

Seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich mit dem Aufbau und der Weiterentwicklung eines internationalen Entwicklungsteams. Unsere Team-Mitglieder sind an den Standorten Oviedo in Nordspanien und Lemgo in Lippe verteilt.

In virtuellen Teams sind die Mitglieder weltweit verteilt

Arbeiten Kollegen an unterschiedlichen Standorten zusammen in einem Projekt, so spricht man von einem virtuellen Team. Unser virtuelles Team, über welches ich heute schreibe, besteht aus fünf Kollegen an unserem Spanischen Standort und zwei Kollegen an unserem Standort in Lemgo. Zusammen entwickeln wir Web Applikationen und mobile Apps, die zur Konfiguration unserer Produkte eingesetzt werden. So kann man z.B. mittels einer Android App Geräteparameter zu unseren Stromversorgungen senden.

Das internationale Entwicklungsteam

Kommunikation und Feedback ist das wichtigste Werkzeug in der agilen Entwicklung

Software entwickelt man heute in kleinen Schritten, die aufeinander aufbauen, um so zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Dieses Vorgehen nennt man agile Software-Entwicklung. Ausprägungen davon sind z.B. Scrum oder Kanban. Die agile Software- Entwicklung ist von vielen Vorgängen geprägt, die ein hohes Maß an Kommunikation erfordern. Kann das mit einem Team, welches verteilt ist, überhaupt funktionieren? Sicher, solange die Kommunikation funktioniert. Jeder Entwicklungsschritt läuft identisch ab. Zu Beginn erfolgt die Planung. Bei der Planung bestimmen unsere Stakeholder (Auftraggeber) gemeinsam mit dem virtuellen Team den Umfang der neuen Features. Da das Team verteilt ist, erfolgt das Planungs-Meeting per Video-Konferenz. Auch für alle weiteren Meetings setzen wir konsequent Video-Konferenz Systeme ein. So trifft sich das gesamte Team jeden Morgen zu einem kurzen Austausch, dem „Daily Scrum“. Auch während des Tages finden immer wieder Abstimmungen zwischen den Kollegen statt. Dabei benutzen wir je nach zeitlicher Dringlichkeit Live-Chat, E-Mail oder eine Kooperationsplattform. Das Telefon kommt kaum zum Einsatz. Am Ende eines Entwicklungsschrittes stellt das Team die Ergebnisse unseren Stakeholdern vor und sammelt Feedback für die weitere Entwicklung ein. Schlussendlich zieht sich das Entwicklungsteam zu einer Retrospektive zurück, um Probleme und Fallstricke des letzten Entwicklungszyklus zu thematisieren und um daraus für die Zukunft zu lernen. Mit dem nun folgenden Sprint Planning beginnt der nächste Entwicklungsschritt.

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Virtuelle Abstimmung mit Kollegen in der Videokonferenz

Verständigung und Interkulturalität

Als gemeinsame Projektsprache ist bei uns Englisch etabliert. Privat findet die eine oder andere Konversation schon mal auf Deutsch oder Spanisch statt. Bei all der Kommunikation ist es immer wieder wichtig zu prüfen, ob wir uns auch richtig verstehen. Am schnellsten werden Missverständnisse in Problemsituationen sichtbar. Aber auch die kulturellen Unterschiede zwischen Spanien und Deutschland spielen dabei eine Rolle. Das beste Mittel gegen Missverständnisse ist, sich persönlich und des Anderen Kultur kennenzulernen und zu verstehen. Dazu treffen wir uns regelmäßig an den jeweiligen Standorten und führen gemeinsame Entwickler Workshops durch. Aktuell befindet sich das gesamte Team in Lemgo und arbeitet gemeinsam an einer iOS App für die kommende Hannover Messe.

Dr. Tobias Frank arbeitet seit 8 Jahren in Lemgo im Bereich Software-Entwicklung. Als Abteilungsleiter ist er zusammen mit seinen Teams für die Entwicklung der funktional sicheren Software, der Konfigurations-Software, sowie für das Project Management Office verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehören auch die Einführung und Entwicklung von Methoden für die agile Software-Entwicklung und des „Clean Code Development“. Privat lebt er mit seiner Familie in Lemgo und macht in seiner Freizeit gerne Musik.