Bei der Chemours Netherlands B.V. wurde die Safety-Steuerung modernisiert. Das neue System von Phoenix Contact bietet mehr Sicherheit und Flexibilität. Erfahrt mehr im heutigen Blogbeitrag.

Phoenix Contact-Produkte und -Lösungen sind zwar auf der ganzen Welt zuhause, aber oft nicht überall bekannt. Mit dieser Reihe geben wir Alltagsbeispiele und erklären, wo ihr unseren Produkten und Lösungen begegnet und was sie leisten.

Die Chemours Netherlands B.V.

Der amerikanische Chemiekonzern The Chemours Company bietet seinen Kunden eine Vielzahl an Produkten für aktuelle und zukünftige Markterfordernisse. Trotz der Abspaltung vom Dupont-Geschäftsbereich für Hochleistungschemikalien im Jahr 2015 blickt The Chemours Company aus der Historie auf eine 200-jährige Geschichte zurück. Seine umfassende Präsenz nutzt das Unternehmen, um Kunden aus der Automobilindustrie sowie den Bereichen Lacke, Kunststoffe, Elektronik, Energie und Telekommunikation in über 130 Ländern zu beliefern.

Die Chemours Netherlands B.V. mit Sitz im niederländischen Dordrecht ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von The Chemours Company. Der 1959 gegründete Fertigungsstandort ist der größte in Europa. In der ausgedehnten Anlage stellen rund 500 Mitarbeiter schwerpunktmäßig Kunststoffe (Fluorpolymere) mit bekannten Markennamen wie Teflon, Opteon und Viton her, die in Antihaftbeschichtungen und Kühlmitteln zur Anwendung kommen.

Adé, alte Sicherheitssteuerung

Bevor das Unternehmen mit Phoenix Contact in Berührung kam, wurden in der Endfertigung und Verpackung fest verdrahtete Sicherheitssteuerungen verwendet. Sicherheitssteuerungen werden im Schaltschrank verbaut, um in sicherheitskritischen Systemen für ein gefahrloses Arbeiten zu sorgen. Aufgrund der festen Verdrahtung war die bisher verwendete Lösung höchst unflexibel. Ziel war daher die Trennung des Sicherheitssystems von der Hauptsteuerung. Im gleichen Zuge sollte die Sicherheitssteuerung auf den neusten Stand der Technik gebracht werden.

Hallo, neue Sicherheitssteuerung

Sicherheits-Komponenten
Sicherheits-Komponenten

Die Lösung war hier das I/O-System Inline mit der TÜV-zertifizierten SafetyBridge Technology (SBT) von Phoenix Contact. Das SBT-System ist zuständig für die Übertragung von Sicherheitspaketen. Einer der Faktoren, weshalb man sich für das I/O-System von Phoenix Contact entschied, war, dass sich die SafetyBridge Technology ohne umfangreiches Know-how von Programmierern in das bestehende Netzwerk integrieren lässt. Im Anschluss an die Realisierung der Sicherheitslogik sind die Verteilung und der jeweilige Installationsort nicht mehr von Relevanz. Zudem können in Zukunft nachträglich weitere Module in das bestehende Netzwerk integriert werden. Ein Logikmodul erstellt und kontrolliert das Safety-Protokoll und verarbeitet zudem die Sicherheitslogik. Der Inhalt der Sicherheitspakete wird fortlaufend von den Safety-Modulen überwacht. Im Fall einer Veränderung greift das Logikmodul direkt ein und versetzt das System in einen sicheren Zustand.

Chemours hat nun ein Sicherheitssystem, das unabhängig von der Standardsteuerung arbeitet und sich gleichzeitig in das bestehende Anlagennetzwerk integrieren lässt.

Der Beitrag wurde auf Grundlage dieser Referenz verfasst.

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