Chemische Produkte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff, Medikamente, Waschmittel oder einfach nur spezielle Chemikalien. Um diese Produkte herstellen zu können, sind großtechnische Prozessanlagen erforderlich. In den letzten Jahren sind die jedoch in einen ziemlichen Wartungsstau geraten und benötigen europaweit eine dringende Modernisierung. Inwieweit sich Planer oder Betreiber dabei Unterstützung von Phoenix Contact holen können, erklärt der heutige Blogbeitrag.

Die Automatisierung macht auch vor der Prozessindustrie keinen Halt. Mit dieser Reihe zum Thema Prozessindustrie zeigen wir euch, was sich hinter dieser spannenden Industrie verbirgt und welche Rolle Phoenix Contact darin spielt.

Technische Anlagen wachsen stetig und werden an immer neue Anforderungen und Vorgaben angepasst. Ihr zentraler Bestandteil sind sogenannte Prozessleitsysteme, deren Kernaufgabe es ist, Prozesse in ihren Abläufen zu steuern und zu überwachen, um bestimmte Sollzustände (Temperatur, Füllstand, Luftfeuchte usw.) einzuhalten und bei größeren Abweichungen einen Alarm auszulösen.

Mitarbeiter vor Prozessanlagen

Umrüsten im laufenden Betrieb

Doch auch jedes noch so gute System erreicht irgendwann das Ende seines Lebenszyklus. Viele Anlagen sind in die Jahre gekommen und benötigen dringend eine Generalüberholung. Wenn Ersatzteile nicht mehr geliefert werden können, ist das ein längst überfälliger Weckruf. Es geht dabei aber nicht nur um den Ersatz alter Technik, sondern vielmehr auch darum, sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen und dieser den Weg zu bereiten. Die wesentliche Kernfrage hierbei lautet: Wie schafft man es, dass alles steuernde System eines Produktionsprozesses zukunftsweisend zu modernisieren, ohne dabei die laufende Produktion zu gefährden oder gar zu unterbrechen?  

Spezielle Konzepte für spezielle Anforderungen

Da viele Betreiber bei einer Erneuerung ihre existierende Feldverdrahtung beibehalten wollen, bedarf es spezieller Konzepte, die beim Einzug neuer Techniken auf die bereits vorhandenen Anschlüsse passen. Phoenix Contact bietet daher sogenannte Systemverkabelungslösungen an, die die Signale aufnehmen und an das neue Leitsystem übergeben. So kommt es nicht nur zu deutlich geringeren Umrüstkosten, sondern auch zu wesentlich minimierten Stillstandzeiten.

Mehr als bloß Standard

Arbeit an Prozessanlagen

Phoenix Contact liefert aber noch mehr als die erforderliche Standard-Technik. Nach einer sorgfältigen Bestandsaufnahme und Beratung leistet das Unternehmen auf Wunsch ebenfalls Unterstützung bei der technischen Planung. Da bei einer Modernisierung nicht immer Lösungen greifen, die ausschließlich auf Standardkomponenten basieren, bietet Phoenix Contact das beschriebene spezielle Adaptionskonzept für alle gängigen Leitsysteme an, um auf sämtliche Belange der jeweiligen Anlage einzugehen. Selbst eine Modernisierung im laufenden Betrieb ist so möglich, wodurch Zeit, Geld und Fehler eingespart werden.

Einen allgemeinen Beitrag zum Thema Prozessindustrie findet ihr hier. In einem anderen Blogbeitrag haben wir außerdem die Geschichte von Phoenix Contact in der Prozessindustrie für euch zusammengefasst. Und wenn euch interessiert, wie ein Job in dem Bereich aussieht, könnt ihr das hier nachlesen.

Der Beitrag wurde auf Basis dieses Fachaufsatzes verfasst.

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