21 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen der Phoenix Contact-Gruppe lösen knifflige Alltagsprobleme mit künstlicher Intelligenz. An zwei Tagen hackten die insgesamt vier Teams um die Wette.  Am Ende waren alle erschöpft, aber die Ergebnisse können sich sehen lassen. Fabian Bertelsmeier gibt in seinem Beitrag einen exklusiven Einblick in das Inhouse-Event.

Industrie 4.0 – das ist die Produktion der Zukunft. Alles wird „smart“, nicht nur das „phone“ und die „watch“, auch unser Arbeitsalltag verändert sich im Rahmen der Digitalisierung rasant. Wir halten euch auf dem Laufenden darüber, was die vierte industrielle Revolution eigentlich bedeutet. Anhand von praxisnahen Beispielen erklären wir, wie wir den Weg der digitalen Transformation Richtung Zukunft beschreiten.

Warum gerade Hack Days?

Die Idee, interne Hack Days zum Thema „Artifical Intelligence“ zu veranstalten, entstand im Januar im Rahmen eines Thementags der künstlichen Intelligenz bei Phoenix Contact. Wir waren uns nicht sicher, ob so ein Format erfolgreich sein kann. Schließlich sollte das Event während der Arbeitszeit stattfinden und wie wir alle wissen, hat eigentlich nie jemand Zeit. Nichtsdestotrotz begannen wir mit der Planung und Organisation. Wir erstellten Flyer, Poster und schalteten Werbung in unserem firmeninternen Online-Magazin. Zudem kontaktierten wir gezielt Fach- und Führungskräfte. Und dann?

Passierte erstmal wenig. Doch nicht das richtige Format? Irgendwann kamen dann die Anmeldungen und ersten Ideen für die Veranstaltung. Wir bekamen E-Mails und Anrufe der Interessenten. Also doch – Phoenix Contact ist bereit für das Thema „Artifical Intelligence“ und das nicht nur auf PowerPoint-Folien.

An einem verregneten Donnerstagmorgen in Schieder

Es war soweit – das Auditorium war noch leer, wir testeten unsere Präsentation auf der großen LED-Leinwand. Haben wir an alles gedacht? Als die ersten Teilnehmer eintrafen und erste Gespräche geführt wurden, waren alle Bedenken vom Tisch. „Das läuft!“ sagte ich zu meinem Kollegen Lutz. Er entgegnete: „Aber sicher, hast du was anderes erwartet?“. Das Auditorium füllte sich allmählich. 8.30 Uhr – wir begannen mit der Begrüßung. Danach motivierte Dr. Frank Possel-Dölken (Vice President Corporate Technology and Value Chain) die Teilnehmer mit einer Keynote-Präsentation. 

Nun ging es los – die kreative Phase begann. Es wurden Ideen vorgestellt, diskutiert und es bildeten sich Interessengemeinschaften. Aus den 21 Teilnehmern formierten sich 4 Projektgruppen mit klaren Zielen vor Augen: Wie bekomme ich maschinelles Lernen auf eine SPS (speicherprogrammierbare Steuerung)? Kann ich mit der Programmiersprache Python Geschäftsprozesse und Alltagsprobleme bei Phoenix Contact lösen? Wie kann maschinelles Lernen für die Fertigungsplanung aussehen? Geht das auch praktisch und nicht nur im akademischen Umfeld? Die Flipcharts und Whiteboards glühten. Es entstanden Ideen, Konzepte und es wurde diskutiert. Nach einiger Zeit wurde es etwas ruhiger im Ausbildungszentrum in Schieder. Aber warum? Alle waren vertieft in ihre Entwicklungsumgebungen auf den Notebooks. Lutz und ich sahen uns an – Läuft also! Ab und an traf man einen Teilnehmer am Buffet. Am Ende programmierten alle – egal, welche Rolle oder fachlichen Hintergrund der Teilnehmer im Unternehmen hat. 

Am Ende wurde es hektisch

Freitag, 18.00 Uhr, das Auditorium war gefüllt mit allen Teilnehmern, der Jury und geladenen Gästen. Jedes der vier Teams stellte in 15 Minuten voller Emotionen und Leidenschaft seine Projektergebnisse vor.

Der Jury- und Publikumspreis ging an das Team, das Python für Geschäftsprozesse und Alltagsprobleme bei Phoenix Contact im großen Maßstab nutzen will. Alle Teilnehmer und die Jury waren sich zudem einig, dass Phoenix Contact auf einem sehr guten Weg ist, künstliche Intelligenz im Alltag zu nutzen.

Wenn ihr noch mehr zum Thema künstliche Intelligenz bei Phoenix Contact lesen möchtet, schaut auch mal hier vorbei:
Künstliche Intelligenz – Wo stehen wir, wo geht es hin?

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