“Wer hat’s erfunden?”

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Der Werbeslogan der leckeren und traditionsreichen Kräuterbonbons dürfte den meisten wohl bekannt sein. Ricola ist die Antwort auf die Erfinder-Frage. Wir nehmen euch mit in die Produktion und zeigen was Phoenix Contact-Produkte mit Kräuterbonbons zu tun haben.

Phoenix Contact-Produkte und -Lösungen sind zwar auf der ganzen Welt zuhause, aber oft nicht überall bekannt. Mit dieser Reihe geben wir Alltagsbeispiele und erklären, wo ihr unseren Produkten und Lösungen begegnet und was sie leisten.

Das Unternehmen hinter den Kräuterbonbons

Ricola, das steht für den ursprünglichen Namen des 1930 gegründeten Unternehmens Confiserie Richterich & Compagnie in Laufen. Heute arbeiten 400 Menschen weltweit für den Bonbonhersteller. Das Unternehmen ist in der dritten Generation in Familienbesitz.

Ein angenehmer und – ja, gesunder Duft zieht durch die Produktion von Ricola. Denn den Erfolg haben die Bonbons der ausgefeilten Kräutermischung zu verdanken, die in ihnen steckt. Die Pflanzen stammen von rund 100 Bauern aus den Schweizer Bergen. Jährlich werden etwa 1.400 Tonnen der empfindlichen Kräuter verarbeitet, die sorgsam gelagert werden müssen. Das hört sich alles sehr traditionell an. Ist es auch, was aber nicht bedeutet, dass es in der Produktion nicht modern zugeht. Denn die Mischung macht’s – wie eben auch bei den Kräutern.

Moderne Technologien tragen dazu bei, dass sie produziert werden können. Bei Ricola ist es die PROFICLOUD von Phoenix Contact, die das Unternehmen dabei unterstützt, die strengen FDA-Anforderungen umzusetzen. FDA steht für die Food & Drug Administration, die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA. Für den Verkauf der Bonbons in den Vereinigten Staaten muss das Schweizer Unternehmen diese hohen Anforderungen erfüllen. Die PROFICLOUD dokumentiert und übermittelt die dafür relevanten Messwerte aus Lager- und Fertigungsprozessen.

Was ist die PROFICLOUD?

Die PROFICLOUD im Einsatz

Die PROFICLOUD von Phoenix Contact ist eine cloudbasierte, offene IoT-Plattform, die Hard- und Software-Komponenten in unterschiedlichen Systemen und Maschinen verbindet. IoT steht dabei für „Internet of Things“, also die Vernetzung von Gegenständen via Internet. Sobald eine Verbindung zum Internet besteht, sendet das Gerät seine Daten an die PROFICLOUD. So werden die grenzenlosen Möglichkeiten des Internets in der Automatisierung genutzt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Die PROFICLOUD ist seit mehr als zwei Jahren als produktive Cloud-Plattform verfügbar und kommt bei immer mehr Anwendungen zum Einsatz.

Was macht man damit bei Ricola?

Durch den Einsatz der PROFICLOUD-Technologie lassen sich Profinet-Netzwerke der Automatisierungstechnik, wie sie Ricola betreibt, mit dem Internet koppeln. Das hat folgende Vorteile: Die Kräuter für die verschiedenen Bonbons werden von rund 100 Kräuterbauern in fünf Regionen im Schweizer Berggebiet angebaut. Verwaltung, Lager- und Produktionsstätten befinden sich zwar alle im Schweizerischen Laufen, allerdings in verschiedenen Ortsteilen. Wichtige Informationen müssen also möglichst kostengünstig und schnell zwischen den einzelnen Gebäuden ausgetauscht werden. Gemeinsam mit unserer Tochtergesellschaft in der Schweiz und dem dortigen Systemintegrator Kundert Automation hat Ricola daher eine Lösung entwickelt: Zum Datenaustausch über weite Strecken wird eine Kombination aus standardisierten Kommunikationsprotokollen der Automatisierungstechnik und das Internet genutzt.

Ricola-Gebäude

Informationen über das Wetter können über die PROFICLOUD kommuniziert werden

Eine wichtige Information, die darüber weitergeleitet werden kann, ist die Temperatur in den jeweiligen Lagerstätten. PROFICLOUD-Steuerungen erfassen daher die Daten von mehreren in den Lagerräumen verteilten Temperatursensoren und übermitteln sie via Internet an die PROFICLOUD-Koppler und das zentrale PLS (Prozessleitsystem) im Verwaltungsgebäude. Außerdem werden die aktuellen Wetterinformationen so kommuniziert, um sie in den Prüfdokumenten der FDA  zu hinterlegen. Die Informationen kommen von einem Wetterdienst aus dem Internet. Dafür muss der Anwender nur festlegen, für welchen Ort Wetterinformationen eingeholt werden sollen.

Bewährte Automatisierungsstandards und innovative Cloud-Technologien können also super zusammenarbeiten, wie es das Schweizer Unternehmen Ricola und Phoenix Contact zeigen.

Über den Autor

Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter – ohne Social Media geht heutzutage gar nichts mehr. Ich liebe es, auf den verschiedenen Kanälen zu surfen und mir Informationen und Inspirationen zu holen. Selber schreibe ich gerne alles, was kein Literaturverzeichnis braucht. Außerhalb des Internets trifft man mich am ehesten beim Sport. Besucht mich auf LinkedIn .

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