Ohne Beleuchtung wäre es im Turm einer Windenergieanlage ganz schön dunkel. Oder habt ihr schon mal eine Anlage mit Fenster gesehen? Damit Techniker beim Auf- und Abstieg trotzdem etwas sehen, liefert Phoenix Contact ein entsprechendes System zur Turmbeleuchtung. Lest mehr darüber im heutigen Blogbeitrag.

Erneuerbare Energien wie Solar- und Windenergie gewinnen immer mehr an Bedeutung. In unserer Reihe zum Thema Windenergie erklären wir euch, wie eine solche Energiegewinnung genau funktioniert und wo dabei Produkte und Lösungen von Phoenix Contact zum Einsatz kommen.

Die Vensys Energy AG gehört zu den technologisch führenden Unternehmen in der Windbranche. In ihren Windenergieanlagen wird eine LED-basierte Turmbeleuchtung von Phoenix Contact verbaut. Denn die Lösung verkürzt die Installationszeit deutlich und trägt zur Reduzierung des Wartungsaufwands bei.

Auch unter rauen Bedingungen einsetzbar

WindkraftanlageMit der Turmbeleuchtung lassen sich die Arbeitsbereiche und Leitern zuverlässig ausleuchten. Im Fall eines Stromausfalls sorgt das System außerdem für eine Notbeleuchtung. So sind der sichere Auf- und Abstieg der Mitarbeiter beim Arbeiten auf den Plattformen gegeben. Um für den Einsatz in Windenergieanlagen gerüstet zu sein, haben die LED-Leuchten ein besonders robustes Design. Durch die Nutzung von stabilen Kunststoffen trotzen die Leuchten Stößen und Schlägen. Sie halten sogar das Gewicht eines Service-Technikers aus und erweisen sich unempfindlich gegen Staub, Schmutz oder Wasser. Selbst bei niedrigen Temperaturen liefert die Lösung noch eine gute Lichtleistung.

Schnelle Verdrahtung

Windenergieanlage

Durch ein Installationssystem von Phoenix Contact können die LED-Leuchten einfach und zeitsparend verdrahtet werden. Mit der Schneidklemmtechnik Quickon lässt sich eine Leitung um 80 Prozent schneller anschließen als bei einer konventionellen Verkabelung. Spezielles Werkzeug ist nicht erforderlich. Das System ermöglicht außerdem, vorkonfektionierte Leitungen zu verwenden. Gemeinsam haben die Windexperten von Phoenix Contact nach der Auslegung der Turmbeleuchtung mit Vensys die notwendigen Kabellängen definiert. Diese wurden dann an den Turmhersteller geliefert. Durch den modularen Aufbau des Beleuchtungssystems konnten die Versorgungsleitungen für den gesamten Turm innerhalb von wenigen Stunden verlegt werden.

Nahezu wartungsfrei

Auch die Stromversorgung lässt sich einfach und schnell durch vorkonfektionierte Kabel verbinden. Die Stromversorgung kann auch weitere Daten an ein Service-Portal oder die Betriebsführung zurückmelden. Dazu gehören die Ladezeit, Restlaufzeit und Lebensdauer der Batterie. Neigt sich deren Lebensdauer dem Ende zu, zeigt dies eine rot leuchtenden LED an. So muss der Betreiber der Windenergieanlage den Energiespeicher erst an seinem tatsächlichen Lebensende austauschen. Das verhindert eine Belastung der Umwelt durch das Auswechseln einer noch funktionstüchtigen Batterie. Bei dem von Phoenix Contact entwickelten System erweist sich die zentrale Stromversorgungseinheit als vorteilhaft. Muss eine Batterie ausgetauscht werden, erfolgt dies lediglich an der zentralen Einheit im Fuß des Turms. Dem Service-Techniker bleibt somit das Auswechseln des Energiespeichers in jeder einzelnen Leuchte erspart.

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