AUTOmatisierung bei VW

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Polo, Golf, Passat – Autos von VW sind von den Straßen nicht mehr wegzudenken. Seit knapp einem Jahr gibt es ein neues Modell, das nach und nach seinen Weg in die deutschen Garagen findet: den T-Roc. Für dessen Produktion in Portugal wird Automatisierungstechnik von Phoenix Contact verwendet. Ihr wollt mehr darüber erfahren? Dann lest weiter.

Phoenix Contact-Produkte und -Lösungen sind zwar auf der ganzen Welt zuhause, aber oft nicht überall bekannt. Mit dieser Reihe geben wir Alltagsbeispiele und erklären, wo ihr unseren Produkten und Lösungen begegnet und was sie leisten.

Über 2000 Kilometer entfernt von Phoenix Contacts Hauptstandort in Blomberg liegt die portugiesische Stadt Palmela. Dort baut Volkswagen Autoeuropa seit 1995 Pkw.  Der VW Sharan und der Seat Alhambra waren die ersten Modelle. Ab 1999 wurden auch die Modelle Eos und Scirocco dort produziert. Letztere werden heute nicht mehr gefertigt, dafür erobert seit letztem Jahr ein weiteres VW-Modell den Markt, das in Portugal hergestellt wird: Der T-Roc zählt zu den SUV (Sport Utility Vehicle). Durch seine sportliche Optik, die gute Verarbeitung und den hohen Fahrkomfort kommt er bei Nutzern und in den Medien gut an.

Für die Herstellung des T-Roc wurden in Portugal ein weiterer Karosseriebau mit etwa 80 vollautomatisierten Produktionsanlagen und die zugehörigen Fördertechnikanlagen neu errichtet. Phoenix Contact hat die Automatisierungstechnik für die Anlagensteuerung und -überwachung geliefert. Dabei wurden die Fördertechniklinien mit den gleichen Funktionsbausteinen wie die Produktionsanlagen automatisiert. Das Engineering, die Handhabung und die Instandhaltung der Anlagen werden dadurch vereinfacht, denn die Mitarbeiter arbeiten an allen Anlagen mit identischen Bedien- und Diagnosefunktionen.

Diese Produkte kommen bei der Automatisierung zum Einsatz:

Das Inline-IO-System lässt sich je nach Bedarf um weitere Module erweitern

Zu den Automatisierungskomponenten von Phoenix Contact gehören zum Beispiel rund 1500 Inline-IO-Systeme. „IO“ steht dabei für Input und Output. Von den Systemen werden also sowohl Daten empfangen als auch ausgesendet. Das Inline-System kann um verschiedene weitere Module ergänzt werden. Bei VW wurden unter anderem Profisafe-Module eingebaut. Diese Module werden, wie der Name schon erahnen lässt, zur Weiterleitung von sicherheitsgerichteten Daten verwendet. Zur Visualisierung und Bedienung der neuen Anlagen kommen Industrie-PCs von Phoenix Contact zum Einsatz. Diese sind nicht nur zentral, sondern auch in den Anlagen installiert, um Laufwege zu verkürzen. Durch eine Software von Phoenix Contact namens Portico lassen sich die Bildschirminformationen der Hauptbildschirme auch an den dezentralen Geräten anzeigen.

Im Vorfeld der Umrüstung wurde gemeinsam mit Volkswagen ein Automatisierungsstandard entwickelt. Das ist wichtig, damit die individuellen Fahrzeuge in den vielen verschiedenen Farb- und Ausstattungsvarianten mit unterschiedlicher Motorleistung dennoch schnell und wirtschaftlich produziert werden können. Dieser Standard beinhaltet eine Funktionsbaustein-Bibliothek mit allen notwendigen Technologiefunktionen für die Anlagen. So können Änderungen und Updates mit einem Klick umgesetzt werden.

Bei der Produktion des VW T-Roc kommen also verschiedene Produkte und Lösungen von Phoenix Contact zum Einsatz. Vielleicht seht ihr das SUV demnächst auch öfter auf der Straße und könnt mit Fachwissen über dessen Fertigung in Portugal glänzen.

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