Abenteuer Peru

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“Am 18. Juli 2018 machten wir uns auf in das Abenteuer „Projekt in Peru“ zusammen mit der Studentenorganisation AIESEC. Außer den Informationen, dass es sich um Umweltschutz und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen handelt, war uns auf dem Hinflug noch nicht bekannt, welches Projekt wir betreuen würden. Einen Tag zuvor wurden die Kontaktdaten der Gastfamilien übergeben. Das waren für uns die ersten Berührungspunkte mit einer uns fremden Kultur, die sich durch Spontaneität (es reicht völlig aus, einen Tag vorher Bescheid zu wissen) und Gastfreundlichkeit auszeichnet”. Isabell Homeier und Tom Bösterling haben den Übergang vom dualen Bachelor zum Masterstudium bei Phoenix Contact sinnvoll genutzt und in einem sozialen Projekt im Ausland gearbeitet. Im Beitrag erfahrt ihr mehr über Ihren Auslandsaufenthalt.

Das Land Peru

Die größten Herausforderungen im Land der 3000 verschiedenen Kartoffelarten und Alpakas stellten die Sprache und der Straßenverkehr da. Weil dort fast ausschließlich Spanisch gesprochen wird und mit wenigen Ausnahmen niemand Englisch gelernt hat, war die einzige Möglichkeit das Lernen der für uns bis dahin nicht beherrschten Sprache. Kommunikation mit Händen und Füßen stand für uns am Anfang somit auf der Tagesordnung. Mit fortschreitenden Spanischkenntnissen war es dann immer besser möglich, sich mit den südamerikanischen Menschen auf einfacher Basis zu unterhalten.

Auch das Thema Straßenverkehr stellte und vor großen Herausforderungen. Das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer war nicht vorhersehbar, da jeder nach seinen eigenen Regeln zu fahren schien. Bushaltestellen wie in Deutschland? Unvorstellbar. Der Bus wurde durch Winken angehalten und durch Kommunikation mit dem Busfahrer wurde der Ausstieg verhandelt.

Projekt

Unsere Projektarbeit fand in einem Kindergarten statt. Ziel war es, bei den Kindern ein größeres Umweltbewusstsein zu schaffen. Hierfür veranstalteten wir Spiele zum Thema verantwortungsvolle Müllentsorgung und -trennung. Zur Unterstützung bastelten wir auch eigene Abfalleimer, die wir in der jeweiligen Farbe mit den Kindern bemalten. Highlight des Projekts war das Pflanzen von Bäumen, um den Kindergarten freundlicher zu gestalten und den Kindern den Umgang mit Pflanzen sowie deren Bedürfnisse (regelmäßiges Gießen, Düngen und Sauberhalten) beizubringen. Natürlich kam das Spielen auch nicht zu kurz.

Sehenswürdigkeiten

In einem Land wie Peru darf Sightseeing natürlich nicht fehlen. Wir flogen dafür 5 Tage nach Cusco, um von dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Auf den Spuren der Inka besichtigten wir alte Gebäude, Landwirtschaftsanlagen, wo bereits vor tausenden von Jahren Kartoffeln angebaut wurden, sowie einen Teil des Inka-Trails, auf dem die Inka von Stadt zu Stadt wanderten. Was auf keinen Fall fehlen darf, ist natürlich der Machu Picchu. Wir durften die atemberaubende Kulisse und den Ausblick genießen. Zusätzlich besichtigten wir noch den sogenannten Regenbogenberg auf über 5000 Höhenmetern. Nach einem anstrengenden Aufstieg war die Aussicht unbezahlbar.

Ihr wollt noch mehr über die sozialen Projekte erfahren? Im Blog findet ihr weitere Beiträge zu diesem Thema.

Über die Autoren

Isabell Homeier und Tom Bösterling studieren seit 2018 die Dualen Masterstudiengänge Technologie-orientiertes Management an der TU Braunschweig bzw. Elektrotechnik an der TH OWL in Lemgo in Kooperation mit Phoenix Contact. Zusammen mit AIESEC und Phoenix Contact unterstützten sie ein soziales Projekt in Peru, Südamerika.

 

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