Wie gehe ich als Führungskraft mit Mitarbeitenden um, die scheinbar in einer Krise stecken? Was kann das Team tun? Und was kann ich selbst unternehmen, um aus einer Krise herauszukommen oder gar nicht erst hineinzugeraten? Monika Diener verantwortet bei Phoenix Contact seit über zehn Jahren die betriebliche Mitarbeiterberatung. Sie weiß, worauf es beim Umgang mit Krisen ankommt.
Krise
Jeder Mensch erlebt sowohl Momente des Glücks, als auch persönliche Krisen. Bei belastenden Situationen ist entscheidend, wie wir mit ihnen umgehen und was wir aus ihnen lernen können. Auch Julia Wild befand sich vor rund sieben Jahren in einer persönlichen Krise. Ihr ermutigendes Beispiel zeigt: Genaues in sich hineinhören und die richtigen Schritte einleiten kann das Abrutschen z. B. in eine depressive Phase oder chronische Erschöpfungszustände verhindern. Im zweiten Teil des Interviews teilt Julia Wild ihre Erfahrungen für den Umgang mit psychischen Erkrankungen – auch für Führungskräfte und Unternehmen.
2015 steckte Julia Wild in einer seelischen und psychischen Schieflage – so drückt die Mitarbeiterin im Vertriebsmarketing es selber aus. Damals hat sie die Warnzeichen ihres Körpers frühzeitig erkannt und sich professionelle Hilfe gesucht. Sie hat gelernt, mehr auf ihr eigenes „Ich“ zu hören und ihre Bedürfnisse zu beherzigen. Und sie geht damit offen um. Ihr Weg macht Mut und zeigt: Mit Unterstützung und gegenseitigem Verständnis lassen sich Krisen bewältigen. Im ersten Teil dieses Interviews erzählt Julia Wild von den Anfängen ihrer persönlichen Krise, ihrem Heilungsprozess und ihrem Austausch mit Phoenix Contact.
Die Pandemie hat auch unseren Alltag als Industrieunternehmen auf den Kopf gestellt. Wir haben uns vielen neuen Herausforderungen stellen müssen. In Blogbeiträgen aus verschiedenen Unternehmensbereichen zeigen wir euch, was wir dabei gelernt haben.