Seit rund zweieinhalb Jahren leitet Stephan Volgmann die deutsche Vertriebsgesellschaft bei Phoenix Contact. In dieser Zeit hat er die Organisation durch die Pandemie geführt und gleichzeitig die Herausforderungen eines starken Wachstums gemanagt. Eine Zeit, in der sich Führungsverständnis und Führungsverhalten in der Praxis besonders beweisen mussten.
Führungskultur
Die Atmosphäre ist entspannt, locker, freundschaftlich: Da sitzen sich zwei gegenüber, die sich gut verstehen und schon länger kennen. Kein Wunder: Benedikt Rampke und Stefan Flachmann sind einen Teil ihres Wegs bei Phoenix Contact gemeinsam gegangen. Benedikt startete nach seiner Lehre als Werkzeugmechaniker bei Phoenix Contact vor zehn Jahren als Frästechniker bei Special Tooling. Der Bereich fertigt Großserienwerkzeuge für die Kunststoffproduktion. Stefan Flachmann, sein damaliger Vorgesetzter, ist heute „nur noch“ Kollege.
Der Bereich DXM (Digital Customer Experience Management) entwickelt die digitalen Touchpoints von Phoenix Contact und setzt diese um. Bedeutet: Überall dort, wo sich das Unternehmen und Kunden in der digitalen Welt begegnen, soll ein echtes, positives und wertschöpfendes Erlebnis entstehen. Klaas Heinrichs und Peter Whitmore teilen sich die fachliche Führung dieser Unit.
Die Welt verändert sich in rasantem Tempo: Lieferketten werden sensibler, Märkte dynamischer, Anforderungen von Kunden individueller und Arbeitsplätze digitaler. Das Umfeld, in dem sich Unternehmen und Mitarbeitende heute bewegen, ist hochkomplex. Und es verändert sich permanent. Was diese Veränderungen für das Thema Führung bedeuten, beleuchten wir in unserer Serie „Farbe bekennen – Führung im Fokus“. Hier kommen Experten zu Wort. Dazu gehören Mitarbeitende von Phoenix Contact – mit und ohne Führungsaufgaben – sowie Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen. Wir schauen zunächst mit einem externen Fachmann auf die aktuelle Situation sowohl bei Phoenix Contact als auch in anderen Unternehmen.