Ich bin vor etwa einem Jahr nach Darmstadt gezogen und komme aus dem Land der 1,2 Milliarden Menschen, Farben und Kulturenvielfalten – Indien. Von der Hektik und den endlosen Festen Indiens ging es für das Studium nach Deutschland. Es war eine völlig neue Welt für mich.

Anamika Sawarkar an ihrem Arbeitsplatz

Eine unerwartete Reise

Das erste Jahr im Darmstadt bestand hauptsächlich darin, eine neue Sprache zu lernen und mich an das Essen zu gewöhnen, an die neue Kultur sowie an das neue Bildungssystem. Während meines Studiums an der Hochschule Darmstadt entschied ich mich für ein Praktikum bei Phoenix Contact in Blomberg.
In Blomberg anzukommen war bereits eine kleine Herausforderung. Drei Zug- und zwei Buswechsel später habe ich Blomberg endlich – vollständig erschöpft – erreicht. Es ist ein sehr kleines und sehr ruhiges Dorf und ganz anders als meine Heimatstadt in Indien. Der Gedanke, für die nächsten Monate hier zu wohnen war beängstigend, sodass ich bereits Heimweh hatte. ABER, das war das einzige Mal, dass ich mich so fühlte. Denn schnell lernte ich viele andere Studenten kennen. Schließlich startete das Praktikum bei Phoenix Contact – und damit der erste Schritt meiner Karriere in Deutschland.

Eine angenehme Überraschung

An meinem ersten Tag als Praktikantin bei TRABTECH in der Technologieentwicklung hatte ich Fragen über Fragen. Als Neuling, hatte ich keine Ahnung, was ich zu erwarten hatte. Wie würden meine Betreuer sein? Sind die Kollegen nett? Wird es in meiner Abteilung noch andere Studenten geben? Bevor es losging war ich sehr nervös und dachte, dass das Kennenlernen sehr formal und offiziell sein würde. Aber all meine Nervosität verging, als ich von meinem Abteilungsleiter mit einem riesigen, freundlichen Lächeln begrüßt wurde. Ich wurde über das Firmengelände geführt und dann jedem der Abteilung vorgestellt. Mit jeder weiteren Person, der ich vorgestellt wurde, begannen meine Ängste zu schwinden. Die Stimmung war sehr herzlich, sodass ich mich direkt willkommen gefühlt habe.

Die folgenden Tage bestanden daraus etwas über die laufenden Forschungen der Abteilung zu lernen und zu lesen. Schon nach kurzer Zeit durfte ich eigene Aufgaben bearbeiten und untersuche aktuell Abtrennvorrichtungen für Überspannungsschutzgeräte. Bald startet meine Masterarbeit in Zusammenarbeit mit Phoenix Contact. Auch hier bekomme ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollege und den anderen Studenten aus meiner Abteilung.

Die Reise geht weiter

Reflektierend über die letzten Wochen die ich bei Phoenix Contact verbracht habe; erkenne ich, wie aufschlussreich diese Reise war. Zusammen mit dem technischen Wissen, hat diese Erfahrung mir geholfen, als Person zu wachsen. Es hat mich eigenständiger und selbstsicherer gemacht und es half mir, die deutsche Arbeitskultur besser zu verstehen.

Mit drei weiteren Monaten Praktikum und der anschließenden Masterarbeit vor mir, hoffe ich einen Koffer voller Erinnerungen und Erfahrungen mit zurück zu nehmen. Phoenix Contact wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen und meinem Leben haben.

Anamika Sawarkar begann ein Praktikum im September 2017 in Blomberg im Bereich TRABTECH. Sie studiert an der Hochschule Darmstadt „Electrical and Information Technology“ mit dem Schwerpunkt „Power Engineering“. Sie kommt aus Nagpur in Indien und nutzt ihre Freizeit für Theater, Singen und Kochen.

 

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