„Vorsicht bei der Abfahrt!“

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Seine Augen glänzen voller Begeisterung für die Sache, wenn Raphael Kahlert über sein Hobby spricht. Raphael ist bei Phoenix Contact dualer Student der Elektrotechnik im zweiten Jahr. Und er hat ein besonderes Steckenpferd. Was, das erfahrt ihr, wenn ihr den Artikel lest.

Foto: Försterling

Raphael Kahlert in voller Montur als Schaffner (Foto: Wekowsky)

Raphael ist Mitglied im Verein Landeseisenbahn Lippe, der im Jahr 2009 das Projekt „Jugend unter Dampf“ ins Leben gerufen hat. „Ich komme aus Bösingfeld, wo auch der Verein angesiedelt ist, und bin praktisch mit den Aktionen aufgewachsen“, berichtet er. „Im Jahr 2008 wurde ich Mitglied. Damals startete der Verein ein Projekt mit dem Ziel, junge Menschen anzusprechen.“

Es gab einiges zu tun: Ein ehemaliger Gepäckwagen aus dem Jahr 1929 wurde zum Jugendwaggon umgebaut. Einmal in der Woche öffnet dieses fahrbare Jugendzentrum. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren erfahren hier, was es alles braucht, um zum Beispiel eine Dampflokomotive in Betrieb zu nehmen. „Außerdem sind wir mit dem Waggon oft auf Veranstaltungen, die an Bahnhöfen stattfinden. Wir waren zudem schon bei Aktionen wie dem Poetry-Slam-Express oder bei RailRock, wo der Waggon dann als Chill-out-Area genutzt wurde.“

Das geht nur, weil der Jugendwaggon für das deutsche Eisenbahnnetz zugelassen ist und

Modular eingerichtet: Der Waggon bietet Raum für viele unterschiedliche Aktivitäten (Foto: Försterling)

überall dahin rollen darf, wo es einen Bahnhof oder eine Abstellmöglichkeit gibt.
„Viele Partner haben uns in den letzten Jahren dabei unterstützt, den Waggon zu gestalten.“ Auch Phoenix Contact gehört zu den Förderern des Projekts. Im November 2016 wurde die Idee mit dem OWL Kulturförderpreis und zeitgleich dem Deutschen Kulturförderpreis ausgezeichnet. Mehr zu den Aktivitäten und dem Programm findet ihr unter www.jugend-unter-dampf.de.

 

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