Safety auf der Brücke

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Die Transportinfrastruktur auf dem Wasser wird mit jeder Modernisierung intelligenter automatisiert. Entsprechende Maßnahmen zielen unter anderem darauf ab, die Applikationen mit weniger Personal zu betreiben.

Nautische Objekte wie Schleusen und Brücken sind Maschinen, weshalb bei einer Fernbedienung ebenfalls ein Not-Halt-Signal über die Verbindung zwischen Objekt und Zentrale übertragen werden muss

Vor diesem Hintergrund werden nautische Objekte, wie Brücken und Schleusen zunehmend an eine entfernte Leitzentrale angebunden und für eine kameragestützte Fernbedienung umgerüstet. Dabei handelt es sich bei Brücken oder Schleusen ebenfalls um Maschinen, die seit 1995 nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG bei einem Neubau oder einer wesentlichen Veränderung den Anforderungen für Maschinensicherheit entsprechen müssen. Die Maschinenrichtlinie (MRL) fordert bei jeder Maschine ein oder mehrere Not-Halt-Befehlsgeräte. Damit es nicht zu Unstimmigkeiten oder gar Unfällen kommt, darf an der Stelle des (Fern-)Bedieners nur ein einziges Not-Halt-Befehlsgerät geben. Einem Objekt, das lokal bereits über ein eigenes Not-Halt-Befehlsgerät verfügt, wird somit während der Fernbedienung temporär ein ergänzendes Not-Halt-Befehlsgerät zugeschaltet, welches in der Leitzentrale installiert ist. Die SafetyBridge Technologie von Phoenix Contact bieten hier eine einfache Möglichkeit, um beispielsweise in einem vorhandenen Automatisierungsnetzwerk eine Not-Halt-Funktion nachzurüsten. Natürlich lässt sich das beschriebene Verfahren auch in zahlreichen industriellen Bereichen einsetzen, z.B. autarke Regalbediengeräte in der Logistik. Bei der Umsetzung und Projektierung stehen euch die Mitarbeiter des Competence Center Safety mit unterstützenden Dienstleistungen mit Rat und Tat zur Seite.

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