Der Nord-Ostsee-Kanal verkürzt die Strecke zwischen der Elbmündung bei Brunsbüttel und der Kieler Förde um circa 460 Kilometer. Dabei muss der Höhenunterschied zwischen Nord- und Ostsee durch zwei Schleusen ausgeglichen werden. An der Schleuse Kiel-Holtenau wurde eine neue Signalisierung für die einfahrenden Schiffe installiert. Wie dadurch Energie gespart wird, verrät euch der heutige Beitrag.

Phoenix Contact-Produkte und -Lösungen sind zwar auf der ganzen Welt zuhause, aber oft nicht überall bekannt. Mit dieser Reihe geben wir Alltagsbeispiele und erklären, wo ihr unseren Produkten und Lösungen begegnet und was sie leisten.

Der Seeweg ist nach wie vor ein kostengünstiger und effizienter Weg, um Güter durch die Welt zu transportieren. Mehr als 70 Prozent des Welthandels und nahezu 90 Prozent des deutschen Im- und Exports werden daher auf dem Seeweg abgewickelt. Künstlich angelegte Kanäle verkürzen dabei auf wichtigen Schifffahrtsrouten die Strecke enorm. Dadurch können Transportkosten eingespart werden.

Auch nachts signalisieren die Leuchten eindeutig, ob die Schiffe in die Schleuse einfahren können

Die bekanntesten Kanäle sind wohl der Suezkanal in Ägypten und der Panamakanal. Aber auch der Nord-Ostsee-Kanal, der, wie der Name schon sagt, Nord- und Ostsee miteinander verbindet, gehört zu den bedeutendsten Wasserstraßen. 30.000 Schiffe passierten ihn im letzten Jahr. Der Kanal zwischen der Elbmündung bei Brunsbüttel und der Kieler Förde verfügt über zwei Schleusen mit jeweils zwei Schleusenkammern. Um den Schiffen anzuzeigen, ob sie die Kammer befahren können oder noch warten müssen, befindet sich an jeder Schleuse eine Signalisierung aus roten, grünen und weißen Leuchten. Das Signalisierungssystem kommt von Phoenix Contact.

Energieeffizienz und Verfügbarkeit

Die Leuchten sind – im Gegensatz zur vorherigen Lösung – mit LED-Technik ausgestattet. Dadurch können deutliche Energieeinsparungen verzeichnet werden. Fällt eine der LEDs aus, kann die fehlende Lichtleistung über ein angebundenes Leitsystem außerdem schnell auf die anderen LEDs übertragen werden. Raue Witterungsbedingungen sind übrigens kein Problem für die Leuchten von Phoenix Contact. Wind, Salzwasser und Sonne können den Leuchten nichts anhaben. Eine zuverlässige Signalisierung ist gewährleistet.

Einfache Wartung

Über ein industrielles Kommunikationssystem sind die Leuchten mit einer Steuereinheit verbunden. Darüber können alle Daten an die Mitarbeiter weitergeleitet werden. Dazu gehören z. B. die Betriebsstunden der einzelnen LEDs, damit ein Austausch frühzeitig geplant werden kann. Auch die Temperatur der LEDs wird permanent überwacht. Steigt diese an, kann zunächst die Lichtleistung heruntergefahren werden. Besteht durch zu hohe Temperaturen die Gefahr, dass die Leuchte beschädigt werden könnte, wird diese abgeschaltet. Wenn die Temperatur sinkt, nimmt die Leuchte den Betrieb wieder auf. „Früher haben wir anfällige Halogenstrahler installiert“, so Carsten Klöhn aus der Fachgruppe Nachrichtentechnik der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. „Aufgrund der hohen Umgebungstemperaturen mussten die Leuchtmittel oft ausgewechselt werden. Auch die farbigen Gläser hatten nur eine begrenzte Lebensdauer und zersprangen häufig bei niedrigen Temperaturen“.

Mit Signalleuchten von Phoenix Contact ist das jetzt anders. Ein sicheres Einfahren der Schiffe ist möglich.

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