5
(6)

Das Zukunftsbild einer All Electric Society ist bei uns keinesfalls nur ein Management-Thema. Alle Mitarbeitenden, von Auszubildenden bis zur Geschäftsführung, müssen dabei an einem Strang ziehen. Was für Ideen haben unsere Auszubildenden, wenn sie sich mit den Nachhaltigkeitszielen der UN, den Sustainable Development Goals (SDG), auseinandersetzen? Bastian Bröckling, Abteilungsleiter der Ausbildung, hat das erste Lehrjahr aufgefordert, sich anhand eines Impulsworkshops darüber Gedanken zu machen.

„Was kann ich tun, um den Klimawandel aufzuhalten?“ Mit dieser Frage startete im Februar ein Impulsvortrag zur All Electric Society für die Teilnehmenden. Die Wortwolke zeigt: Ideen sind da. Von Plastikvermeidung über regionale Lebensmittel bis hin zu Mobilitätsthemen wie „weniger Auto fahren“ war einiges dabei. Aber was kann Phoenix Contact tun? Das wollten wir von unseren jungen Kolleginnen und Kollegen wissen. Dafür haben wir fünf der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen ausgewählt und die Auszubildenden in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat sich intensiv mit einem Nachhaltigkeitsziel beschäftigt.  

Sustainable Development Goals (SDG)

Präsentation vor der Geschäftsführung 

Drei Wochen später fanden sich alle Auszubildenden wieder digital zusammen. Die Besonderheit: Als Experten-Jury waren zwei Geschäftsführer, Frank Stührenberg, CEO, und Roland Bent, CTO, mit von der Partie. Auf kreative Weise (reine PowerPoint-Präsentationen waren verboten) präsentierten die Auszubildenden ihre Ideen. 

Eine eigens kreierte Webseite, Videos, Simulationen – die Präsentationsformen waren äußerst verschieden und allesamt sehr informativ. Auch die Ideen der Auszubildenden waren vielfältig: Ausbau des Firmenfuhrparks mit Elektroautos, Produktions- und Vertriebsstandorte in aller Welt, vollautomatisierte Abfallbehälter zur effizienten Entsorgung, intelligente Straßenlaternen und die Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen, insbesondere in puncto Kunststoff.  

Außerdem: erneuerbare Energien erzeugen und diese in den verbrauchenden Sektoren (z. B. in Gebäuden) nutzen. Das Stichwort lautet hier Sektorkopplung. Schaut hierzu gern unser Erklärvideo auf YouTube. Unser Gebäudemanagementsystem Emalytics bietet da bereits gute Möglichkeiten, sowohl für unsere eigenen Gebäude als auch für die Gebäude unserer Kunden. 

Ein voller Erfolg

Das Feedback zur Veranstaltung war durchweg gut: tolle Ideen, klasse Präsentationen und einige Impulse für die Geschäftsführer. Roland Bent hob positiv hervor, dass die Produktpalette von Phoenix Contact im Sinne einer nachhaltigen Welt berücksichtigt wurde. Denn „natürlich müssen wir selber nachhaltig sein, aber wir wollen durch das Leitbild Empowering the All Electric Society auch unsere Kunden und Partner dazu befähigen. Für die Umwelt haben wir damit einen noch viel größeren Hebel“. 

Auch für die Auszubildenden war das Format ein Erfolg. Tim Leon Stoffels macht eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner. „Zunächst habe ich die Aufgabe als anspruchsvolle Herausforderung angesehen“, so der junge Kollege. „Ich war dann aber sehr überrascht, wie professionell wir alle diese Aufgabe umgesetzt haben. Beeindruckend fand ich, welch gutes Feedback wir aus der Geschäftsführung erhalten haben. Dadurch dass wir uns intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, habe ich gelernt, wie viel Phoenix Contact heute bereits tut, um die All Electric Society zu ermöglichen.“ 

Die neuen Auszubildenden arbeiten wegen der aktuellen Corona-Situation auch größtenteils mobil. „Ein Bonus war daher, dass man durch diese Aufgabe mit anderen Auszubildenden und Dual Studierenden ins Gespräch gekommen ist, mit denen man aufgrund der Corona-Lage bisher keinen Kontakt hatte.“ 

Wie nützlich war dieser Artikel?

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen 6

Bisher gibt es keine Bewertungen. Bewerte als Erstes diesen Artikel.

0 Kommentare